Der Netzbetreiber Amprion setzt im Juli die Bauarbeiten an der Rheinkreuzung bei Koblenz fort. Für die Gleichstromverbindung Ultranet werden drei alte Freileitungsmaste in Koblenz-Wallersheim, Niederwerth und Urbar ersetzt. Die bestehenden Masten wurden zuletzt in den 1980er-Jahren saniert und sind inzwischen altersbedingt erneuerungsbedürftig.
Zwei Masten werden niedriger
Die neuen Masten in Koblenz-Wallersheim und auf der Rheininsel Niederwerth werden mit 93,5 beziehungsweise 96,5 Metern rund 15 Meter niedriger als die alten. In Urbar wird der neue Mast mit etwa 66 Metern dagegen etwas höher als der bisherige 60-Meter-Mast.
Seit Mai pausierten die Arbeiten planmäßig, weil die bestehende Leitung erst ab August freigeschaltet werden kann. Dann sollen die neuen Masten fertiggestellt und die Leiterseile umgehängt werden. Nach aktuellem Stand dauern die Bauarbeiten bis Oktober. Danach werden die alten Masten abgebaut und Arbeitsflächen sowie Zufahrtswege zurückgebaut.
Die Rheinkreuzung ist Teil der rund 340 Kilometer langen Gleichstromverbindung Ultranet von Nordrhein-Westfalen nach Baden-Württemberg. Sie soll künftig große Strommengen transportieren und das Stromnetz leistungsfähiger machen.
