Ein grausiger Fund beschäftigt die Ermittlungsbehörden im Hunsrück: Bei Kümbdchen wurde ein enthauptetes Rehkitz entdeckt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Jagdwilderei.

Simmern/Hunsrück |

Am 22. Juni 2026 wurde dem zuständigen Jagdausübungsberechtigten ein totes Rehkitz am Rand eines Feldes bei Kümbdchen nahe Simmern gemeldet. Zunächst war vermutet worden, dass das Tier bei Mäharbeiten oder einem ähnlichen Unfall ums Leben gekommen sein könnte.

Hinweise auf vorsätzliche Tötung

Bei der Untersuchung des Kadavers ergaben sich jedoch Hinweise darauf, dass das Rehkitz vorsätzlich getötet worden sein könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Tier in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni möglicherweise mit einem Kopfschuss getötet und anschließend mit einem Jagdmesser enthauptet worden sein.

Ein Zeuge berichtete zudem, in der betreffenden Nacht den lauten und mehrere Minuten andauernden Todeskampf eines Tieres gehört zu haben. Die Beobachtung könnte nach Einschätzung der Ermittler mit dem getöteten Rehkitz in Zusammenhang stehen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Jagdwilderei aufgenommen. Gesucht werden Personen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu möglichen Tätern machen können.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Simmern unter der Telefonnummer 06761 9210 entgegen.