Der Rhein-Hunsrück-Kreis entwickelt ein Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Vom 1. bis 30. November 2026 können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen und Ideen online einbringen.

Rhein-Hunsrück-Kreis |

Die zunehmenden Folgen des Klimawandels stellen auch den Rhein-Hunsrück-Kreis vor große Herausforderungen. Hitze, Trockenheit, niedrige Wasserstände und steigende Waldbrandgefahr machen Anpassungsmaßnahmen notwendig. Gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet die Kreisverwaltung deshalb ein kreisweites Klimaanpassungskonzept, das konkrete Lösungen für die Region aufzeigen soll.

Maßnahmen für eine klimaangepasste Zukunft

Grundlage des Konzepts sind Klimarisikoanalysen, Workshops und Gespräche mit Fachleuten aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Verwaltung. Daraus entsteht ein Maßnahmenkatalog, der den Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard konkrete Handlungsmöglichkeiten bieten soll.

Zu den Schwerpunkten gehören der Schutz vor zunehmender Hitze, die Anpassung von Land- und Forstwirtschaft sowie Maßnahmen in den Bereichen Bauwesen und Biodiversität. Denkbar sind unter anderem neue Grünflächenstrategien, Hochwasserschutzkonzepte und zusätzliche Begrünungsmaßnahmen. Auch Kosten, Zuständigkeiten und Umsetzungszeiträume sollen berücksichtigt werden.

Bürger können sich im November beteiligen

Vom 1. bis 30. November 2026 lädt die Kreisverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Vorschläge zur Klimaanpassung einzubringen. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung sollen in die weitere Ausarbeitung des Konzepts einfließen.

Die Teilnahme ist kostenlos und über folgenden Link möglich:

https://www.limesurvey.e-eff.de/Beteiligung-Klimaanpassungskonzept-RheinHunsrückKreis

Mit der Bürgerbeteiligung möchte die Kreisverwaltung sicherstellen, dass auch die Bedürfnisse und Ideen der Menschen vor Ort bei der zukünftigen Klimaanpassung berücksichtigt werden.