Der Zoo Neuwied ermöglicht im November spannende Einblicke hinter die Bauzäune der neuen Seehundanlage. Bei kostenlosen Führungen erfahren Besucher, wie weit das Großprojekt fortgeschritten ist und welche Arbeiten noch anstehen.

Neuwied |

Die neue Seehundanlage ist derzeit das größte Bauprojekt im Zoo Neuwied. Nachdem sich die Bauarbeiten mehrfach verzögert haben, können interessierte Besucher im November einen Blick hinter die Kulissen werfen. Bei öffentlichen Baustellenführungen werden die künftigen Bereiche für Tierpfleger und Besucher sowie die geplante Technik vorgestellt.

Führungen an sechs Terminen im November

Die Zooschule bietet die Führungen freitags am 6., 13. und 27. November jeweils von 13 bis 16 Uhr sowie samstags am 7., 14. und 28. November von 11 bis 14 Uhr an. Die Rundgänge starten im 30-Minuten-Takt und finden in Kleingruppen statt. Treffpunkt ist das Infomobil der Zooschule direkt an der Baustelle.

Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich der reguläre Zooeintritt wird fällig. Da die Anlage noch nicht fertiggestellt ist, sind nicht alle Bereiche zugänglich. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Kinder dürfen nur in Begleitung Erwachsener teilnehmen.

Stiftung finanziert Großteil der Baukosten

Der Neubau entsteht seit Juni 2024 auf dem Gelände der ehemaligen Seehundanlage. Die Tiere waren zuvor in den niederländischen Zoo Emmen umgezogen. Die Else Schütz Stiftung übernimmt 90 Prozent der Baukosten. Für den verbleibenden Eigenanteil ist der Zoo weiterhin auf Spenden angewiesen.

Zoodirektor Mirko Thiel betont, dass die neue Anlage die Haltungsbedingungen der Seehunde deutlich verbessern und zugleich Vorteile für Besucher und Mitarbeiter bieten soll. Bis zur Rückkehr der Tiere sind allerdings noch weitere Arbeiten erforderlich.