Nach einem Unfall mit einem Fahrgastschiff wird die beschädigte Schleuse St. Aldegund derzeit genau unter die Lupe genommen. Taucher und ein Kran sind im Einsatz.

Treis-Karden |

Die Moselschleuse St. Aldegund wird nach einem Unfall und mehreren Notschleusungen aktuell begutachtet. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn mitteilt, sind dafür sowohl ein Kran als auch Taucher im Einsatz.

Kontrolle nach jeder Notschleusung

Ein Sprecher des Amtes erklärt, dass das Tor grundsätzlich nach jeder Notschleusung kontrolliert werde. Nun solle aber noch einmal umfassender geschaut werden. Bereits jetzt warte das nächste Schiff auf eine Durchfahrt.

Probefahrt geplant

Am Dienstagmorgen soll eine weitere Krisenstabssitzung stattfinden. Sollte bei der Begutachtung alles in Ordnung sein, könnte es am Dienstagmittag eine erste Probefahrt in Bergrichtung geben.

Der Unfall hatte sich am vergangenen Mittwoch ereignet, als ein Fahrgastschiff das Schleusentor rammte. Dabei wurden drei Menschen verletzt und das Tor stark beschädigt. Seitdem musste die Schleuse ihren regulären Betrieb einstellen und kann nur noch Notschleusungen durchführen.