Ein internationaler Street-Art-Künstler kehrt in seine Heimat zurück: Ende August verwandelt Hendrik Beikirch mit lokalen Künstlern einen Brückenpfeiler der Kurt-Schumacher-Brücke in ein Kunstwerk.

Koblenz |

Die Kurt-Schumacher-Brücke in Koblenz wird zur Leinwand: Vom 25. bis 31. August gestalten der international bekannte Street-Art-Künstler Hendrik Beikirch und junge lokale Künstler einen Brückenpfeiler auf der Moselweißer Seite neu.

Das Projekt "Across Generations" wurde vom Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz initiiert. Dabei soll nicht nur Street-Art in Koblenz sichtbarer werden, sondern auch der künstlerische Dialog zwischen den Generationen gefördert werden.

Bekannter Künstler kehrt in Heimat zurück

Beikirch, der auch unter dem Künstlernamen "ecb" bekannt ist, zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Urban-Art-Szene. Seine monumentalen Schwarz-Weiß-Porträts sind weltweit zu finden. Der Künstler studierte Ende der 1990er Jahre an der Universität Koblenz-Landau. Bereits 2022 gestaltete er in der Mayener Straße in Lützel ein Mädchen-Porträt, das von der Balduinbrücke aus zu sehen ist.

Fest zum Abschluss geplant

Die Gestaltung des Brückenpfeilers wird eine Woche dauern. Am 30. und 31. August wird der Abschluss mit einem öffentlichen Street-Art-Fest gefeiert. Besucher können live miterleben, wie das Kunstwerk entsteht. Zum Begleitprogramm gehören Live-Musik, ein Street-Art-Workshop für Jugendliche und ein Skate-Aktionstag.

Kulturdezernent Ingo Schneider sieht in dem Projekt eine Chance für die Stadt: "An prominenter Stelle wird aus dem grauen Brückenpfeiler auf dem eher tristen Parkplatz ein Kunstwerk, über das die Stadt sprechen wird." Das Projekt wird unter anderem von den Stadtwerken Koblenz, der Debeka und der Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt.