Das Frikadelli Team nach dem Doppelsieg im Qualirennen zufrieden im Ziel. Foto: ADAC

24h-Rennen heiß umkämpft wie selten zuvor

Das ADAC TOTAL 24h-Rennen vom 3. bis 6. Juni verspricht ein Motorsport-Fest zu werden. Nach dem spannenden und äußerst ausgeglichenen Geschehen beim ADAC 24h-Qualifikationsrennen (8. – 9. Mai) liegen die Karten für den Saisonhöhepunkt auf dem Tisch, und es zeichnet sich ein knallharter Kampf der besten Nordschleifenteams und -piloten ab. Selten zuvor lagen die Fahrzeuge in der Spitzengruppe in ihrer Leistungsfähigkeit so eng zusammen.

Die GT3-Boliden von Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche kämpften beim 24h-Qualirennen bis zur Zielflagge um jede Sekunde und jeden Zentimeter, für zusätzliche Würze sorgen Teams mit Ferrari und Lamborghini sowie die Scuderia Glickenhaus mit ihrem spektakulären Supersportwagen. Sie alle werden auch beim 24h-Rennen zu einem Starterfeld beitragen, in dem über 30 siegfähige Fahrzeuge beim längsten Rennen auf der längsten Rennstrecke der Welt um den Gesamtsieg kämpfen werden. Der Appetithappen dazu wurde beim 24h-Qualirennen serviert, nun können sich Fans und Aktive auf das Hauptmenü freuen – und das wird ihnen erneut frei Haus serviert: Zum sechsten Mal wird NITRO über das Rennen in einer gigantischen, mehr als 25 Stunden langen Livesendung vom Nürburgring berichten. News und Infos rund um das Event gibt es unter www.24h-rennen.de auf der offiziellen Homepage.

Einer hatte nach dem 24h-Qualirennen besonders gut lachen: Klaus Abbelen, Teamchef von Frikadelli Racing, dessen beide Porsche 911 GT3 R einen spektakulären Doppelsieg einfuhren und damit das Ergebnis des vorangegangenen Laufs zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) wiederholten. Beinahe hätte es zu einem Dreifachsieg für Porsche gereicht, wäre nicht der drittplatzierte Manthey-911er kurz vor Rennende durch eine Strafe auf Platz fünf zurückgefallen. Den verbleibenden Podiumsplatz erbte so Phoenix Racing, die mit ihrem Audi R8 LMS von der Pole Position gestartet waren. Gerade in der Schlussphase hatte auch der Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed seinen großen Auftritt, als er mit Fabelzeiten den Abstand zu den vor ihm fahrenden Teams Runde um Runde verkürzte. Zwar reichte es nicht mehr zum Podestplatz, aber der Respekt der versammelten Konkurrenz war gesichert. „Die Gegner sind sehr stark – beim Qualirennen konnte man sehen, wie eng alle zusammen sind“, analysierte der siegreiche Teamchef Abbelen deshalb auch. „Da hat jeder seine spezifischen Stärken und Schwächen. Ich glaube, in dieser Situation kommt es nur noch drauf an, keine Fehler zu machen. Dann ist man weit vorne.“ Wie entscheidend die Null-Fehler-Strategie bei der extremen Leistungsdichte im Feld ist, zeigte sich bei den Konkurrenten: Im Phoenix-Audi reichte Schlussfahrer Frank Stippler ein kleiner Ausritt in den Kies, um nicht mehr aus eigener Kraft um die Podiumsplatzierungen kämpfen zu können. „Einen Schnitzer darf man sich nicht erlauben“, sagte Stippler anschließend. „Mein kleiner Fauxpas beim Überrunden, ein Manthey-Pilot, der eine Flagge übersehen hat: Da ist man in so einem engen Feld gleich chancenlos. Es geht unglaublich eng zu.“

Free-TV-Partner NITRO zum sechsten Mal mit Mammut-Übertragung

Wer das Rennen daheim verfolgen möchte, kann sich auf eine umfangreiche Liveberichterstattung freuen: Am 24h-Wochenende gibt es nicht nur einen Stream (YouTube/24h-Homepage), sondern auch die gewohnt ausführliche Übertragung von Free-TV-Partner NITRO. Der Sender der Mediengruppe RTL Deutschland wird sich schon beim Top-Qualifying am Freitag (4. Juni) ab 18:15 Uhr vom Nürburgring melden. Ab Samstag (5. Juni), 14:45 Uhr geht NITRO dann live auf Sendung und überträgt das Geschehen über 25 Stunden lang bis Sonntag (6. Juni) um 16:15 Uhr. Daneben wird das Rennen in voller Länge auch bei TVNOW gestreamt. Um der Corona-Situation Rechnung zu tragen, wird das Team sich wie im vergangenen Jahr aufteilen: Rund 30 Mitarbeiter sind an der Rennstrecke im Einsatz – so etwa die Kommentatoren Peter Reichert, Roland Hofmann und Lukas Gajewski. Moderiert wird die Sendung von Alex Hofmann, als Experten sind die Rennfahrer Dirk Adorf und Christian Menzel mit im Boot. Als Reporterinnen sind Eve Scheer, Lina van de Mars und Anna Nentwig im Einsatz. Ein weiterer Teil der NITRO-Crew wird das Rennen als Remote-Produktion aus der Regie des Kölner Sendezentrums aus umsetzen.

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