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Breitbandausbauprojekt im Rhein-Hunsrück-Kreis erfolgreich abgeschlossen

(V.l.) Landrat Dr. Marlon Bröhr, Thomas Johann, Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück bei Westnetz, sowie Matthias Hübel, Projektleiter und Netzplaner bei Westnetz, freuen sich über den gelungenen Abschluss des Breitbandprojektes im Rhein-Hunsrück-Kreis. (Foto: Kreisverwaltung RHK)

Das war kurz vor Weihnachten 2018 der Startschuß zur Breitbandverkabelung im Rhein-Hunsrück-Kreis. Bei Thörlingen wurden die ersten Meter des Lichtwellenleiterkabels verlegt, mit dabei zahlreiche Vertreter der umliegenden Gemeinden. Ebenso der Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht (3.v.l.), Landrat Dr. Marlon Bröhr (4.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordneten Carina Konrad und Peter Bleser (m.) legten damals mit Hand an. (Foto: ToL)


Im Dezember 2018 fiel in der kleinen 148 Einwohner zählenden Gemeinde Thörlingen der Startschuss für den flächendeckenden Breitbandausbau im Rhein-Hunsrück-Kreis. Heute konnte Westenergie Breitband mit dem Landkreis und Vertretern der kommunalen Ebene den erfolgreichen Abschluss des Projektes verkünden.
„In der Zeit seit dem Spatenstich hat sich viel getan“, freut sich Landrat Dr. Marlon Bröhr. „Rund 900 Haushalte und Unternehmen profitieren vom Glasfaserausbau von Westenergie Breitband und surfen zukünftig mit bis zu 1 Gbit/s im Internet. Dies trägt mit Sicherheit zu einem Attraktivitätsgewinn und zur Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises bei. Ein großer Dank gilt den Zuwendungsgebern von Bund und Land sowie der Westenergie Breitband, die den Ausbau bewerkstelligt hat.“ Das Projekt wurde nach dem Bundesförderprogramm Breitband sowie der entsprechenden Landesförderrichtlinie mit insgesamt 90 % der verbleibenden Wirtschaftlichkeitslücke bezuschusst.
Westenergie Breitband hat mehr als 14 Millionen Euro in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur investiert. „Knapp 600 Kilometer neue Glasfaserstrecken sowie 100 neue Technikstandorte sind entstanden“, erläutert Matthias Hübel, Projektleiter und Netzplaner beim Verteilnetzbetreiber Westnetz, die die Planung und Umsetzung des Förderprojektes in der Fläche mit einer Vielzahl an regionalen Partnern durchgeführt hat. „Neben dem deutlichen Gewinn an Bandbreite für Privatkunden liefert der Ausbau auch die Grundlage für eine ganze Reihe von Unternehmen, sich zukunftssicher aufzustellen.“
Mit Westenergie Breitband ist es dem Rhein-Hunsrück-Kreis gelungen, die verbliebenen Versorgungslücken zu schließen. Rund 900 Adressen - darunter 164 Gewerbetreibende und 39 Schulen in rund 60 Gemeinden im Landkreis wurden an das schnelle Netz angeschlossen. Fusionsbedingt werden die Kunden zukünftig von E.ON Highspeed übernommen.

(Pressemeldung des Rhein-Hunsrück-Kreises)