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Deichstadtvolleys: "Wir wollen unser Bestes geben!"

Erfolgreiches Blockspiel muss der Schlüssel zum Entschärfen des gefährlichen Vilsbiburger Angriffs sein. Im Hinspiel setzten sich Isabelle Marciniak und Haile Watson mit Vilsbiburgs Jodie Guilliams auseinander. (Foto: Jörg Niebergall)


Nach einer kurzen Silvesterpause starteten die Deichstadtvolleys jetzt wieder mit dem Training. Ziel ist die Vorbereitung auf die Partie bei den Roten Raben Vilsbiburg am Mittwoch, 5. Januar, um 19 Uhr in der dortigen Ballsporthalle.

Nach den enttäuschenden Auftritten zwischen den Jahren in Erfurt und davor in Suhl hatte es zuvor noch ein Jahresabschlussgespräch mit Positionsbestimmung gegeben. Dass im ersten Jahr der Bundesligazugehörigkeit, man sieht sich noch immer als „Azubi der Liga“, die Trauben sehr hoch hängen, ist offensichtlich. Doch gerade das sei der besondere Anreiz, weiter an sich zu arbeiten. „Die Mädels haben Charakter und sind hundertprozentig dabei. Sie wissen, dass wir noch an uns arbeiten müssen“, lobt Dirk Groß seine junge Truppe und deutet seine mittelfristigen Ziele an: „Wir wollen nach einem schlechten Spiel nicht die Köpfe hängen lassen, sondern unser Bestes geben, das heißt, länger und stabiler das abzurufen, was wir können.“ Das dürften die Gastgeberinnen aus Niederbayern ihren Gästen vom Rhein allerdings schwer machen. Nach einem hart umkämpften 3:2 gegen den USC Münster befinden sie sich gerade im Aufwind, der sie auf einen Playoff-Platz tragen soll. Die 3 Punkte gegen den Ligalehrling sind dazu natürlich fest eingerechnet. „Eine sehr starke Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist“, lobt Dirk Groß die Truppe seines jüngeren Kollegen Florian Völker und dürfte dabei besonders Außenangreiferin Alexis Hart und Diagonalspielerin Dayana Segovia elles im Auge haben. “Da müssen wir im Angriff gegenhalten und auch selbst zu Punkten kommen“, hofft er. „Das ist eine große Herausforderung, aber Druck haben wir sowieso immer!“ Die Mannschaft macht sich am Dienstag auf die Reise und kann sich dann noch vor Ort akklimatisieren. Zuschauer sind in der Ballsporthalle Vilsbiburg wie auch derzeit in Neuwied aufgrund des „überregionalen Charakters“ der Begegnung nicht zugelassen. Besonders bitter sind die kommenden Geisterspiele für die Deichstadtvolleys, da im Januar noch vier Heimspiele anstehen. Fans der Deichstadtvolleys werden sich daher umso weniger auf den Weg nach Niederbayern machen, sondern die Partie bei Sport1 extra verfolgen.