Nach Schäden am Fahrzeug im vorherigen Rennen absolvierte das Team umfangreiche Testfahrten. Dabei wurden unter anderem Änderungen an der thermischen Kühlung vorgenommen, wodurch die zuvor aufgetretenen Probleme behoben werden konnten. Zusätzlich optimierte Dupré Motorsport die Fahrwerksabstimmung und entschied sich aufgrund der Wettervorhersage für ein Setup für trockene Streckenbedingungen.
Im Qualifying belegte der Audi S3 mit einer Rundenzeit von 9:22 Minuten den dritten Startplatz in der Klasse.
Zwei Kollisionen im ersten Stint
Den Rennstart übernahm Jürgen Nett. Nach wenigen Runden übernahm er die Führung in der Klasse. Im weiteren Verlauf kam es jedoch zu zwei Kollisionen mit Fahrzeugen aus schnelleren Klassen. Zunächst wurde der Audi im Bereich Breidscheid von einem Porsche am linken Hinterrad getroffen und drehte sich. Wenig später folgte in Hatzenbach ein weiterer Kontakt an der Vorderachse. Trotz leichter Veränderungen an der Spur konnte das Fahrzeug ohne zusätzlichen Reparaturstopp weiterfahren.
Nach dem Fahrerwechsel übernahm Achim Nett den Audi zunächst auf Rang zwei.
Führung nach Ausfall des Konkurrenten
Während des zweiten Stints fiel der bis dahin führende Cupra mit einem technischen Defekt aus. Dadurch übernahm Dupré Motorsport erneut die Spitzenposition in der Klasse. Das Team setzte anschließend auf eine kontrollierte Fahrweise und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Nach sechs Rennstunden erreichte der Audi S3 mit einer Runde Vorsprung das Ziel und sicherte sich den Klassensieg.
Blick auf die restliche Saison
Für Jürgen Nett war es der 98. Klassensieg seiner Karriere. Bei den verbleibenden drei Saisonrennen besteht die Möglichkeit, noch in diesem Jahr die Marke von 100 Klassensiegen zu erreichen. Gleichzeitig verbesserte Dupré Motorsport mit dem Erfolg seine Ausgangsposition im Kampf um die Klassenmeisterschaft der Nürburgring Langstrecken-Serie.
