Der Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC hat am Wochenende vom 3. bis 5. Juli 2026 gemeinsam mit Creventic erstmals die Michelin 12H Nürburgring auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings sportlich ausgerichtet. Die Premiere wurde in zwei Läufen über jeweils sechs Stunden am Samstag und Sonntag ausgetragen.

Mayen/Nürburgring |

Der AC Mayen wertete die Veranstaltung im Anschluss als gelungene Premiere. Der 1. Vorsitzende und Organisationsleiter Michael Kaliszan erklärte, die Zusammenarbeit mit Creventic und dem Organisationsteam des Vereins sei während der gesamten Veranstaltung hervorragend verlaufen. Bereits Ende August soll der AC Mayen erneut sportliche Verantwortung am Nürburgring übernehmen, dann bei der GT World Challenge Europe.

GetSpeed Team JR286 gewinnt Gesamtwertung

Sportlich stand vor allem das GetSpeed Team JR286 im Mittelpunkt. Tanner Harvey, Patrick Liddy, Jonathan Hirshberg und Steve Jans gewannen im Mercedes-AMG GT3 EVO sowohl die Gesamtwertung als auch die GT3-AM-Klasse. Zudem übernahm das Team die Führung in der Meisterschaft der Michelin 24H SERIES Europe.

Um den zweiten Gesamtrang entwickelte sich ein enges Duell. Das Debütteam Up2Race setzte sich im Porsche 911 GT3 R auf den letzten Metern gegen Viper Niza Racing durch. Im Ziel lag der Vorsprung bei 0,4 Sekunden. Den Sieg in der GT3-Pro-Am-Klasse holte Proton Competition.

Weitere Klassensiege und Rahmenprogramm

In der Porsche-992-Klasse gewann Red Camel-Jordans.nl und übernahm damit auch die Tabellenführung. HRT Performance siegte in der 992-AM-Klasse. Weitere Klassensiege gingen an Not Only Motorsport in der TCE-TCX-Klasse, Hofor Racing by Bonk Motorsport in der GT4-Wertung und KEO Racing in der GTX-Klasse.

Zum Rahmenprogramm gehörte der Prototype Cup Europe, der am Nürburgring seine zweite Saisonveranstaltung austrug. Den ersten Lauf gewannen Valentino Catalano und Danny Soufi vom GMS Team. Im zweiten Rennen siegten Maxim Dirickx und Nigel Moore von Aust Motorsport. Dirickx verteidigte mit einem Sieg und einem zweiten Platz seine Führung in der Meisterschaft. Ergänzt wurde das Programm durch den Radical Cup Europe.