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Nach Ergebniskrise: Trainerwechsel beim HV Vallendar

Veit Waldgenbach tritt die Nachfolge von Thomas Bach an. (Foto: HV Vallendar)


Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, der weiterhin sehr angespannten personellen Situation sowie der ständigen Unsicherheiten im Rahmen des Trainings- und Spielbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie hat der Vorstand des HV Vallendar am vergangenen Wochenende das Rücktrittsangebot seines Trainers Thomas Bach angenommen.

Der Handballverein Vallendar bedankte sich ausdrücklich bei Thomas Bach für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Die Vallendarer Löwen stehen vor den entscheidenden Wochen im Abstiegskampf. Aktuell ist noch nicht bekannt, wie viele Mannschaften aus der Oberliga absteigen werden. Dies entscheidet sich voraussichtlich erst in einigen Wochen, nachdem die Abstiegsrunde in der 3. Liga gespielt wurde und feststeht, welche Mannschaften den bitteren Gang in die RPS-Oberliga antreten müssen.

Nach dem Abschied von Thomas Bach am vergangene Wochenende haben die Verantwortlichen des HV Vallendar keine Zeit verloren und unverzüglich damit begonnen, einen Nachfolger für die Trainerposition zu suchen. Mittlerweile ist es offiziell: Veit Waldgenbach wird zum HVV zurückkehren und das Oberliga-Team zunächst bis zum Saisonende trainieren. Veit Waldgenbach ist ein bekanntes Gesicht in Vallendar, so trainierte er bereits in der Zeit vor Thomas Bach die 1. Mannschaft und kennt den Großteil der Jungs seit vielen Jahren.

Wir haben Veit am Sonntagabend kontaktiert und konnten bereits am Montag eine Einigung mit ihm erzielen. Wir sind froh, dass er uns in dieser schwierigen Zeit unterstützt und hoffen auf einen positiven Impuls für die kommenden Spiele. - Uli Zimmermann (1. Vorsitzender HV Vallendar)

In der Tat stehen für den HV Vallendar in den nächsten Wochen drei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm. Bereits am Sonntag, dem 27. Februar reisen die Vallendarer Löwen zum Tabellennachbarn VTZ Saarpfalz und möchten die Gastgeber in der Tabelle weiter distanzieren. Anschließend geht’s zur SG Saulheim (Samstag, 5. März), bevor am Freitag, dem 11. März das langersehnte Rheinland-Derby beim TV 05 Mülheim ansteht.