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Paukenschlag beim VC Neuwied - Zweitligist rüstet mächtig auf


Einen weiteren sportlichen Schritt nach vorne scheinen die Verantwortlichen des Neuwieder Volleyballclubs`77 machen zu wollen: Vier amerikanische Spielerinnen wurden zur kommenden Spielzeit neu verpflichtet. Dem besonderen Transfercoup ist jedoch erst einmal die Anfangseuphorie in der Neuwieder Vereinigung verflogen.

Neuwied. Die Einreise des US-Quartetts nach Deutschland gestaltet sich - aufgrund der Corona-Bestimmungen - als äußerst schwierig. Seit dem Lockdown gibt es strenge Ausreisebeschränkungen von den USA in den Schengen-Raum - verbunden mit strikten Einreisebestimmungen in die EU. Aktuell gilt diese Regelung bis zum 31. August dieses Jahres.

Nach Europa fliegen darf derzeit nur, wer eine gültige Aufenthaltsgenehmigung hat, und so zum Beispiel eine Arbeitsstelle in Deutschland vorweisen kann. Es gibt allerdings auch Ausnahmegenehmigungen; zu diesen Ausnahmefällen gehören unter anderem Fachkräfte wie Gesundheitspersonal, Forscher, Diplomaten oder humanitäre Helfer - nicht aber Profi-Volleyballerinnen.

Der VC Neuwied hat sich nun der heimischen Politik angenommen. Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach als auch der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz versuchen derzeit, dem Neuwieder Bundesligisten zu helfen. Auch der Südwestrundfunk in Mainz ist auf die Situation bei den Deichstadtvolleys aufmerksam geworden und berichtet aktuell im Sender über das Einreise-Dilemma der vier Amerikanerinnen.

Was bleibt den Verantwortlichen des Vereins anderes übrig, als die Saisonvorbereitungen so normal wie möglich zu gestalten: Wohnungen und Autos für die VCN-Neulinge sind bereits organisiert. Der Trainingsstart ist für den 3. August geplant und das erste Zweitliga-Spiel ist auf den 20. September terminiert.

Der VC Neuwied freut sich auf die vier US-amerikanischen Neuzugänge, deren Einreise eigentlich für die erste August-Woche geplant ist.