Münster ging mit Rückenwind aus dem überraschenden Auswärtssieg in Gießen in die Partie, während Koblenz nach drei Niederlagen in Folge auf eine Reaktion abzielte. Besonders im Fokus stand Neuzugang Julian Larry, der zuvor noch für Münster gespielt hatte. Insgesamt verfolgten 1.950 Zuschauer die Begegnung.
Offensiver Start und Koblenzer Zwischenspurt
Beide Teams starteten treffsicher aus der Distanz: Die ersten fünf Angriffe endeten jeweils mit erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen. Für Koblenz erzielte Jonas Niedermanner die ersten sechs Punkte, während Münster durch Nicholas McMullen und Thore Dilschmann traf. Nach einer frühen Münsteraner Führung übernahm Koblenz zunehmend die Kontrolle. Ein 11:2-Lauf, angeführt von Aleksa Kovačević und Janis Sonnefeld, brachte den Gästen eine 27:22-Führung nach dem ersten Viertel.
Ausgeglichenes zweites Viertel
Im zweiten Abschnitt verkürzte Münster durch verbesserte Ballbewegung und einen 12:1-Lauf zwischenzeitlich auf 42:42. Koblenz hielt dagegen, insbesondere durch Calvin Wishart, der nun verstärkt Akzente setzte. Zur Halbzeit führten die EPG Baskets knapp mit 51:47.
Vorentscheidung im dritten Viertel
Nach der Pause geriet Koblenz früh in Foulprobleme, dennoch blieb die Mannschaft stabil. In der zweiten Hälfte des dritten Viertels setzte sich Koblenz durch Dreier von Tim Smith sowie einen Fastbreak von Julian Larry erstmals deutlicher ab. Ein weiterer Dreier und ein And-One von Smith sorgten für eine 73:61-Führung. Nach drei Vierteln stand es 75:65 für die Gäste.
Koblenz kontrolliert die Schlussphase
Im letzten Viertel kam Münster nicht mehr entscheidend heran und leistete sich mehrere Ballverluste. Koblenz nutzte diese konsequent und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 20 Punkte aus. Die Partie endete mit einem 96:79-Auswärtssieg für die EPG Baskets Koblenz.
