Koblenz musste auf Tim Smith verzichten, der sich zuletzt eine Platzwunde im Gesicht zugezogen hatte. Kirchheim erwischte den besseren Beginn und setzte sich früh mit 11:3 ab. Während Aleksa Kovačević mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen Akzente setzte, blieb die Wurfquote der Gäste aus der Nah- und Mitteldistanz niedrig.
Nach dem ersten Viertel lag Kirchheim mit 22:14 in Führung. Die Gastgeber überzeugten mit effizientem Pick-and-Roll-Spiel und einer hohen Trefferquote.
Ausgeglichene erste Halbzeit
Im zweiten Viertel kämpfte sich Koblenz zurück und verkürzte zwischenzeitlich mehrfach den Rückstand. Kirchheims Trainer Igor Perovic reagierte früh mit einer Auszeit. Besonders Calvin Wishart übernahm zunehmend Verantwortung und sorgte kurz vor der Pause für den 36:36-Ausgleich.
Zur Halbzeit lag Koblenz knapp mit 39:40 zurück.
Entscheidendes drittes Viertel
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kirchheim den defensiven Druck und setzte sich schnell wieder ab. Koblenz leistete sich Ballverluste und verwarf zahlreiche Distanzwürfe. Im dritten Viertel gelangen den Gästen lediglich neun Punkte, während Kirchheim den Vorsprung kontinuierlich ausbaute.
Mit einem Spielstand von 69:48 ging es in den Schlussabschnitt.
Wishart als Topscorer
Im letzten Viertel stemmte sich vor allem Calvin Wishart gegen die Niederlage und erzielte insgesamt 22 Punkte. Kirchheim verwaltete jedoch den Vorsprung und entschied die Partie mit 84:68 für sich.
Topscorer der Gastgeber war Tylan Pope mit 20 Punkten. Für Koblenz stehen nun zwei Heimspiele gegen Wolmirstedt und Köln an.
