FV Rübenach : SG 99 Andernach
Freitag, 21. November, 19:30 Uhr, KRP Rübenach
Der FV Rübenach will nach sieben Niederlagen in Serie den Fluch beenden und gegen den Nachbarn aus Andernach punkten.
Rübenachs Trainer Benedikt Lauer weiß jedoch, dass mit Andernach eine zuletzt sehr gute und erfolgreiche Mannschaft kommt. "Die Andernacher haben sich in den letzten Wochen sehr stabilisiert. Guter Fußball, sehr offensiv und wie seit Jahren schon mit sehr guten Standard. Auch die Mischung zwischen Erfahrung und den vielen jungen Spielern stimmt." Nichtsdestotrotz soll den Andernachern Punkte abgetrotzt werden. "Wir werden uns vor unseren eigenen Fans nicht verstecken. Wir wollen unbedingt punkten", sagt Lauer.
Andernach hingegen hat seit Mitte September nur ein einziges Spiel verloren und wird mit viel Selbstbewusstsein auftreten.
Kim Kossmann warnt seine Mannschaft Rübenach zu unterschätzen. "Freitagabend, Flutlicht, Eiseskälte. Da gibt es angenehmere Aufgaben. Wir wissen, dass sie durchhängen, aber wir schauen auf uns und wollen ein gutes Spiel abliefern." Sollte Andernach gewinnen hätte man die Hinrunde mit 27 Punkten abgeschlossen. Kossmann: "Damit könnten wir natürlich sehr zufrieden sein."
SG Mülheim-Kärlich : SG Hochwald
- Freitag, 21. November, 20 Uhr, KRP Mülheim-Kärlich
Schafft es die SG Mülheim-Kärlich zum Abschluss der Hinrunde wieder in die Erfolgsspur?
Der Gegner hat bisher zwei völlig verschiedene Gesichter. Zum einen die gewohnte Heimstärke, was zuletzt auch Ahrweiler beim 2:2 erfahren musste, auswärts allerdings blieben sie mit nur einem winzigen Punkt aus sieben Spielen weit hinter den Erwartungen zurück.
Eine Statistik, die Mülheims Trainer Nenad Lazarevic nicht interessiert. "Wir wissen, dass Hochwald eine gute Mannschaft hat. Zwar hatten sie Abgänge und den einen oder anderen Verletzten. Dennoch sind sie für mich eine gute Mannschaft."
Lazarevic: "Das Spiel in Linz war gut, mit Ausnahme der Chancenverwertung. Das alte Lied, dass wir zu viele Chancen liegen lassen. Gegen Hochwald muss das besser werden und auch hinten müssen wir bei deren Stürmern achtsam sein." Tobias Uhrmacher wird nach seiner Ampelkarte ausfallen. Dafür sind Dominic Fuss und Paul Platzek seit dieser Woche wieder im Training und stellen eine Option für Hochwald dar.
"Wir hatten leider die komplette Hinrunde immer wieder Ausfälle, aber das geht den anderen Mannschaften nicht anders", so Lazarevic, der mit Unterstützung der Fans die drei Punkte in Mülheim behalten will.
Ahrweiler BC : Eintracht Trier II
Samstag, 22. November, 16:30 Uhr, Kunstrasenplatz Bachem
Am letzten Hinrundenspieltag empfängt der ABC auf dem Kunstrasenplatz in Bachem die zweite Mannschaft von Eintracht Trier.
Die Gäste von der Mosel haben nach einem ruckeligen Start tüchtig Fahrt aufgenommen und stehen mit 31 Punkten auf dem vierten Platz. Gerade offensiv (51 Tore, genau so viele wie Ahrweiler) sind die Trierer eine Macht.
Gespannt dürfen die Fans sein, wenn sich die derzeit besten Stürmer der Rheinlandliga messen. Auf Ahrweiler Seite Almir Porca mit 21 Treffern, auf Trierer Seite traf Soumah Alkaly Morlaye immerhin schon 18-mal in die gegnerischen Maschen.
Entsprechend respektvoll spricht ABC Trainer Mike Wunderlich über den kommenden Gegner. "Wir wissen, dass es Samstag gegen den aus meiner Sicht aktuell stärksten Gegner der Liga geht." Auf der anderen Seite vertraut Wunderlich seinem Team. "Wir wollen nach dem weniger guten Auftritt in Hochwald mit aller Macht die drei Punkte holen." Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes und hochklassiges Rheinlandligaspiel freuen.
SV Laubach : FV Morbach
- Sonntag, 23. November, 15 Uhr, Rasenplatz Laubach
Die Woche über konnte auf dem Laubacher Rasenplatz nicht trainiert werden. An mehreren Trainingstagen lag auf dem 550 Meter hochgelegenen Platz Schnee, der ein Training unmöglich machte. "Ausgerechnet wenn wir im Flow sind, werden wir durch diese winterliche Lage aus dem Rhythmus geholt", klagt SVL Trainer Tobias Jakobs.
Zwar ist Stand Freitag der Schnee wieder geschmolzen, dennoch wird es eng, ob angepfiffen werden kann. Die Wetterkarte bleibt im Blick beim SVL.
Jakobs zeigt sich kämpferisch: "Wir hoffen, dass gespielt werden kann. Die Mannschaft ist gefestigt, wir wollen unbedingt am Sonntag ran und den Mannschaften um uns herum zeigen, dass wir noch da sind. Da ist ein Sieg gegen Linz unabdingbar."
Der VfB steht nach dem 1:1 in Mülheim letzte Woche mit 17 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Sollte Laubach gewinnen, wären die Vordereifler nur noch zwei Punkte hinter Linz.
SV Eintracht Mendig : FV Morbach
- Sonntag, 23. November, 15 Uhr, KRP Mendig
Ein hartes Brett gilt es zu bohren bei der Mendiger Eintracht. Am Sonntagnachmittag trifft man im Junglas-Baumaschinen Stadion an der Brauerstraße auf den Tabellensechsten FV Hunsrückhöhe Morbach.
"Wir treffen auf eine erfahrene und gestandene Rheinlandligamannschaft. Kompaktheit, viele schnelle und auch junge, talentierte Spieler neben den Erfahrenen zeichnen diese Mannschaft aus. Sie stehen tabellarisch da, wo sie hingehören", lobt Mendigs Trainer Damir Mrkalj den kommenden Gegner.
Mendig hingegen gehen allmählich die Spieler aus. Eine Krankenwelle rollt über die Vulkanstädter. Mrkalj: "Wir haben vier, fünf erkrankte Spieler, die wohl ausfallen." Dazu kommt der längerfristige Ausfall von Leo Zerwas, der sich in Bitburg einen Teilabriss im Innenband des Knies zuzog und für den Rest des Jahres ausfallen wird. Dennoch hofft man an der Brauerstraße auf ein gutes Spiel und einen oder gar drei Punkte.
Mrkalj. "Wir haben jetzt drei schwere Spiele vor der Brust bis zur Winterpause. In denen muss unbedingt noch gepunktet werden, auch wenn es schwierig wird. Das geht nur über mannschaftliche Geschlossenheit."
TuS Kirchberg : TuS Immendorf
- Sonntag, 23. November, 15:30 Uhr, KRP Kirchberg
Es ist ein stetes Auf und Ab beim TuS Immendorf in dieser Vorrunde. "Uns fehlt die Kontinuität", sagt Immendorfs Trainer Marvin Schenk schon seit Wochen. Nachdem man zuletzt überraschend gegen Laubach verlor, davor überraschend in Mülheim siegte, geht es jetzt zum TuS Kirchberg.
Die hingegen sind seit fünf Spielen sieglos, darunter vier Niederlagen und mit 18 Punkten und Platz 11 nur einen Punkt vor den Rot-Weißen.
"Wir müssen mit diesen Wellenbewegungen umgehen und wollen natürlich in Kirchberg siegen", sagt Schenk, der auf dem Hunsrück ein hart umkämpftes und enges Spiel erwartet. Schenk: "Beide Teams wählen eher den spielerischen Ansatz. Wir wollen das Spiel mit allem, was wir haben auf unsere Seite ziehen." Personell hat sich bei den Koblenzern im Vergleich zum letzten Heimspiel nichts getan, man fährt mit dem gleichen Kader nach Kirchberg, der auch im letzten Heimspiel zur Verfügung stand.
Die übrigen Spiele:
- SG Arzfeld : VfB Wissen
- SpVgg Wirges : FC Bitburg
- SG Schneifel : RW Wittlich
