Der Rohbau der neuen Tagesstätte „Schöppche“ in Neuwied ist abgeschlossen. Nach dem Spatenstich im Frühjahr liegt das Gemeinschaftsprojekt von Caritas, Wirtgen Stiftungen und der Stadt Neuwied damit im Zeitplan.

Neuwied |

Bürgermeister Peter Jung und Caritasdirektor Eberhard Köhler betonten, dass der Baufortschritt zeige, wie wichtig den Kooperationspartnern die Unterstützung derjenigen sei, die am dringendsten Hilfe benötigen. Mit dem Neubau werde nicht nur zusätzlicher Raum geschaffen, sondern auch ein Ort der Würde und des Respekts für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Neue Räume und Angebote

Das Gebäude soll künftig deutlich mehr bieten als sein Vorgänger: Geplant sind Aufenthaltsräume, eine große Küche, Sanitäreinrichtungen, eine Kleiderkammer, Beratungsräume sowie ein Erste-Hilfe-Bereich. Damit soll die Hilfe für wohnungslose Menschen verbessert und an aktuelle Herausforderungen angepasst werden.

Unterstützung für die Ausstattung

Damit die Tagesstätte im kommenden Jahr auch im Inneren bestmöglich ausgestattet werden kann, bittet die Caritas um Spenden. Gefragt sind vor allem robuste Geschirrsets, eine hochwertige Küchenmaschine, Computer für die Nutzung durch Besucher, Pflanzen für den Innenbereich, Bilderrahmen und weiteres Zubehör. Ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin mit möglichen Sponsoren ist für Anfang des kommenden Jahres vorgesehen, Interessierte können sich jedoch schon jetzt direkt an die Caritas wenden.

Appell der Stiftungen

„Das Schöppche lebt vom Miteinander. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hilft dabei, den Menschen, die hierherkommen, eine Perspektive und ein Stück Normalität zu geben“, erklärte Stiftungsleiter Daniel Wichmann von den Wirtgen-Stiftungen.