Der Sommer hat sich im Moment erst einmal verabschiedet und das Regenwetter bringt Herbststimmung mit sich. Doch anstatt zu meckern, können wir das Beste daraus machen. Ob gemütliche Spiele- und Vorlesenachmittage oder ein Besuch in der Bücherei – auch Regentage können zu besonderen Momenten werden. Und das Ehrenamt kann man gleichzeitig auch noch fördern. Lest mehr dazu in meiner aktuellen Kolumne.

Mayen |

Ihr Lieben,

wir hatten das Glück, ein paar Tage Sommer genießen zu dürfen. Doch nun zeigt sich das Wetter wieder von seiner schlechten Seite. Regen pur. Abends haben wir sogar den Ofen angemacht – nicht unbedingt notwendig, aber doch angenehm und gemütlich. Fast schon ein bisschen Herbststimmung. Selbst die jüngeren Kinder, die ich unterrichte und die die Jahreszeiten noch nicht sicher kennen, fragen mich, ob wir schon wieder Winter haben.

Aber gut, alles Meckern ändert ja doch nichts daran. Also nehmen wir es, wie es ist, und machen das Beste daraus. Der Vorteil von Regen im Sommer ist ja, dass es trotzdem nicht so kalt ist, und man einen Regenspaziergang machen kann. Ausgiebige Spiele- und Vorlesenachmittage sind auch eine schöne Idee, um solche Tage mit oder ohne Kindern zu verbringen.

Das bringt mich zu einer Frage: Habt ihr eigentlich schon mal eure stadteigene Bücherei besucht? Ich war letztens das erste Mal in unserer und war beeindruckt von dem guten Sortiment. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter machen einen tollen Job und waren sehr freundlich zu mir und meinen Kindern. Es gibt auch einen sehr gepflegten Bücherschrank in unserem beschaulichen Städtchen, ebenfalls nur durch Ehrenamt möglich.

Das ist etwas, was man in meinen Augen auch künftig pflegen und wertschätzen sollte: Ehrenamtliche Arbeit. Wir haben unsere Kinder in alternativen Betreuungseinrichtungen beruhend auf Elterninitiativen, da war von Anfang an klar, dass Elternarbeit unerlässlich ist. Aber auch sonst gibt es viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu beteiligen. Und so sehr auch jeder von uns sicher schon einen voll gepackten Terminkalender hat, Gemeinschaften leben von diesem Engagement. Viele Angebote und Einrichtungen gäbe es ohne die vielen fleißigen Helfer nicht mehr.

Gerade in Zeiten, in denen wir gezwungen sind, uns nach drinnen zu verlagern, kann es erfüllend sein, sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Sei es in der Bücherei, im Sportverein oder bei sozialen Projekten. Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen und schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Also, nutzt die regnerischen Tage, um vielleicht ein neues Buch zu entdecken oder euch ehrenamtlich zu engagieren. Es gibt viele Möglichkeiten, und jeder Einzelne von uns trägt dazu bei, unser Zusammenleben schöner und reicher zu machen.

Herzlichst, eure Dani