In meiner neuen Kolumne geht es um Selbstfürsorge im Alltag als Mama. Oft stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse hinten an und merken erst zu spät, dass der Akku leer ist. Ich teile meine Tipps für mehr Achtsamkeit und Wohlbefinden im Alltag, damit es erst gar nicht so weit kommt.

Mayen |

Ihr Lieben,

heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das viele von uns nur allzu gut kennen: Selbstfürsorge im Alltag als Mama. Wir Mamas neigen oft dazu, die Bedürfnisse unserer Kinder, Partner und anderer Familienangehöriger über unsere eigenen zu stellen. Dabei merken wir häufig erst, dass unser Akku leer ist, wenn es schon fast zu spät ist. Kleine Situationen eskalieren dann und bringen das Fass zum Überlaufen. Aber was können wir tun, damit es erst gar nicht so weit kommt? Hier sind meine Tipps für euch:

Achtsamkeit im Alltag

Der Tag beginnt bei mir schon morgens damit, dass ich mir sage: „Heute wird ein guter Tag.“ Ich konzentriere mich auf das Positive und versuche nicht, im Bad bereits die To-do-Liste des Tages durchzugehen. Stattdessen widme ich mich mit Selbstliebe meiner Gesichts- und Körperpflege. Ein Lächeln im Spiegel, die guten Dinge an mir wahrnehmen und nicht immer nur an die Fältchen und Speckröllchen denken – das macht einen Unterschied.

Ruhige Morgenroutine

Mir ist es wichtig, morgens in Ruhe zu frühstücken. Wenn die Kinder nicht still sitzen wollen oder einfach noch zu klein dafür sind, ist es bei uns völlig in Ordnung, wenn sie dann spielen gehen. Das ermöglicht mir einen Moment der Ruhe, bevor der Trubel des Tages beginnt.

Kurze Pausen im Alltag

Immer wieder am Tag halte ich kurz inne, mache kleine Atemübungen oder gönne mir bewusst eine Pause, in der ich eine Tasse Kaffee oder Tee ohne Ablenkung trinke. Es hilft, den Kindern deutlich zu machen, dass Mama jetzt ihre Pause hat. Solche Pausen klappen am besten, wenn der Emotionstank der Kinder vorher gefüllt wurde. Das heißt, wir spielen eine Runde gemeinsam, danach darf ich mir eine Pause gönnen. Oder wir beginnen gemeinsam das Aufbauen einer Spielwelt und die Kinder können dann alleine weitermachen.

Draußen sein

Bei uns klappt es übrigens am besten, wenn die Kinder viel Zeit draußen verbringen können. Frische Luft, Bewegung und das Entdecken der Natur tun nicht nur den Kindern gut, sondern auch mir. Es ist erstaunlich, wie ein Spaziergang oder eine Stunde auf dem Spielplatz die Stimmung heben und Stress abbauen kann.

Das waren meine ersten Tipps für euch. Nächste Woche erzähle ich euch mehr über meine Tipps für einen ruhigen Abend und eine erholsame Nacht.

In diesem Sinne, passt gut auf euch auf und gönnt euch die kleinen Auszeiten, die ihr braucht. Denn nur, wenn es uns gut geht, können wir auch für unsere Liebsten da sein.

Herzlichst, eure Dani