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Grenzfahndungseinsatz der Bundespolizeidirektion Koblenz

Die Bundespolizeidirektion Koblenz führte am Mittwoch einen Grenzfahndungseinsatz an den Grenzen zu Luxemburg, Belgien und Frankreich durch. (Foto: Red.)


Die Bundespolizeidirektion Koblenz mit den Bundespolizeiinspektionen Trier, Kaiserslautern und Saarbrücken führten am vergangenen Mittwoch, 21. September, einen Grenzfahndungseinsatz an den Grenzen zu Luxemburg, Belgien und Frankreich durch. Dabei kamen insgesamt 217 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei zum Einsatz.

Im Saarland wurden gemeinsame Kontrollen mit Kräften des LPP Saarbrücken durchgeführt. Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes an den Grenzen wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich stationäre und an möglichen Ausweichrouten temporäre Kontrollstellen eingerichtet. Auch der grenzüberschreitende Bahnverkehr wurde durch die Bundespolizei verstärkt überwacht.

Während der Einsatzmaßnahmen wurden insgesamt 1958 Personen, 578 Pkw, 104 Kleintransporter, 31 Lkw und 26 Reisebusse kontrolliert. Dabei wurden unter anderem folgende Feststellungen gemacht:

Insgesamt konnten sieben Haftbefehle vollstreckt werden. Darunter eine Person mit 3 Haftbefehlen und insgesamt 2 Jahre und 1 Monat Haft, der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen in die JVA Trier eingeliefert. Acht Aufenthaltsermittlungen, drei Sachfahndungstreffer, vier Treffer im Schengener Informationssystem, vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (daraus resultierend entsprechende Beschlagnahmen von Betäubungsmittel), eine Urkundenfälschung, sieben unerlaubte Einreisen und eine Beihilfe zur unerlaubten Einreise.

Ziel der polizeilichen Maßnahmen war es, unerlaubte Einreisen zu verhindern, die Strafverfolgung im Bereich der grenzüberschreitenden Kriminalität zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in den Grenzregionen zu erhöhen.

 Quelle: Bundespolizeidirektion Koblenz