Im Rahmen der neuen Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie?“ hat die Stadt Neuwied gezielt Kinder und Jugendliche an der Planung ihrer Zukunft beteiligt. Das Kinderparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule, der Neuwieder Jugendbeirat und weitere interessierte Jugendliche nutzten die Gelegenheit, bei zwei Zukunftswerkstätten ihre Vorstellungen einzubringen. Damit setzt die Stadt auch ihren Aktionsplan als „Kinderfreundliche Kommune“ fort. Seit 2023 trägt Neuwied als bislang einzige Stadt in Rheinland-Pfalz diesen Titel.
Von Spielplätzen bis zu beruflichen Perspektiven
In den Zukunftswerkstätten standen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt. Die Kinder beschäftigten sich vor allem mit Lieblingsorten, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, sicheren Schulwegen und Grünflächen. Die Jugendlichen diskutierten insbesondere über Wohnraum, berufliche Perspektiven, Sport, Kultur und die Gestaltung öffentlicher Räume.
Dabei wurde deutlich, dass junge Menschen je nach Alter, Interessen und Wohnort unterschiedliche Vorstellungen von einer lebenswerten Stadt haben. Die Projektverantwortliche Alessa Strubel und Sonja Jensen, Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune, begrüßten deshalb die vielfältigen Anregungen und das große Interesse an der Mitgestaltung.
Ideen fließen in die Stadtentwicklung ein
Die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten werden nun gemeinsam mit den Anregungen aus den Stadtteilwerkstätten vom Planungsbüro „plan-lokal“ gesammelt und ausgewertet. Anschließend sollen sie in die neue Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie?“ einfließen.
Ziel ist es, Neuwied langfristig als attraktiven und lebenswerten Wohnort für alle Generationen weiterzuentwickeln und dabei auch die Bedürfnisse der jüngsten Einwohner zu berücksichtigen.
