Die Stadt Neuwied hat die Kita-Sozialarbeit für ihr besonderes Engagement bei der Vermittlung von Kinderrechten ausgezeichnet. Bürgermeister Peter Jung überreichte den KinderHabenRechte-Award 2026 stellvertretend an Miriam Grothe und Viktoria Nachtigall. Mit der jährlichen Auszeichnung würdigt die Stadt Menschen und Institutionen, die Kinderrechte im Alltag erlebbar machen und die Beteiligung junger Menschen stärken.
Kinderrechte kreativ entdecken
Besonders überzeugten die Kinderrechte-Ateliers unter dem Motto „Unsere Welt – unsere Rechte“. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern setzten sich Kinder durch Kunst, Tanz, Musik und Theater mit ihren Rechten auseinander. Die Ergebnisse wurden bei einem großen Fest öffentlich präsentiert und machten die Perspektiven der jüngsten Neuwieder sichtbar.
Aus den Projekten entstand zudem ein Kinderrechte-Magazin, an dem Kinder als Reporterinnen und Reporter aktiv mitwirken. Mit der Figur Kiri, dem Kinderrechte-Reporter, werden die Themen auch über die ursprünglichen Angebote hinaus kindgerecht vermittelt.
Kinderrechte dauerhaft im Alltag verankern
Die ausgezeichneten Projekte sind Teil der Strategie „Kinderfreundliche Kommune Neuwied“. Neben den Ateliers und dem Magazin sollen auch Kinderrechte-Koffer für Kitas und Grundschulen sowie die Woche der Kinderrechte dazu beitragen, das Thema langfristig in Bildungseinrichtungen und Stadtgesellschaft zu etablieren.
Bürgermeister Peter Jung lobte das Engagement der Kita-Sozialarbeit und ihrer Kooperationspartner. Entscheidend sei, dass Kinder ihre Rechte nicht nur kennen, sondern auch erleben, dass ihre Meinung zählt und sie ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten können.
