Die Trial-Fahrerin Theresa Angst vom AC Mayen beendet nach der Saison 2025 ihre aktive Laufbahn. Die ehemalige deutsche Spitzenfahrerin bleibt dem Motorsport jedoch als Trainerin und Helferin erhalten.

Mayen |

Angst verteidigte 2025 ihren Rheinland-Pfalz-Meistertitel, wurde Dritte in der Deutschen Damen-Trial-Meisterschaft und gewann die Motorrad-Offroad-Meisterschaft des ADAC Mittelrhein. Zudem erreichte sie mehrere Podestplätze bei regionalen Läufen und startete zum zwölften Mal für Team Germany bei der Mannschaftsweltmeisterschaft in Tolmezzo, wo das deutsche Team Platz sechs belegte.

Stationen einer langen Trial-Karriere

Seit ihrem Einstieg 2005 entwickelte sich Angst zu einer der erfolgreichsten deutschen Trialfahrerinnen. Sie gewann drei nationale Meistertitel, dominierte zahlreiche Landesserien und überzeugte durch konstante Leistungen über komplette Meisterschaftssaisons hinweg.

Erfolge auf internationaler Bühne

Zweimal wurde Angst Europameisterin, 2017 gewann sie einen Lauf der Damen-Trial-WM in Italien und schloss die Saison als WM-Dritte ab. Im Trial des Nations sicherte sie mit dem deutschen Team fünf Podestplätze, darunter einmal Rang zwei.

Rolle im Team und im Verein

Über mehr als ein Jahrzehnt gehörte Angst zum festen deutschen Damenteam und startete zuletzt für den AC 1927 Mayen. Ihr Verein nutzte ihre Präsenz, um den Trialsport in der Region zu fördern und Nachwuchs an die Sportart heranzuführen.

Zukunft als Mentorin

Nach dem Karriereende will sich Angst stärker auf ihr Privatleben konzentrieren, bleibt dem Trialsport jedoch in der Jugendarbeit und bei Veranstaltungen des AC Mayen erhalten.