Einsame Spitze: Markus Paquee setzte sich über 110 Meter Hürden an die nationale Spitze.

LG Rhein-Wied: Paquee auf Anhieb an die deutsche Spitze

Mehr Corona-Lockerungen ermöglichen auch mehr Wettkämpfe. Die Leichtathleten der LG Rhein-Wied waren am Wochenende an fünf Meetings beteiligt und erreichten einige erste Plätze.

Erster Wettkampf des Jahres, und auf Anhieb die Nummer 1 in Deutschland: Markus Paquée legte beim SLC-Sprint-Cup  in Solingen als „Gaststarter" im U20-Durchgang einen verdammt schnellen Saisonstart auf die Bahn. Der M45-Senior lief die 110 Meter Hürden in 16,23 Sekunden und damit so schnell wie kein anderer Deutscher in seiner Altersklasse in diesem Jahr. Weltweit ist es die zweitbeste Zeit in 2021. „Bis zur neunten Hürde lag ich noch auf Kurs in Richtung Deutscher Rekord. Dann bin ich aber leider hängen geblieben und habe das Tempo zur letzten Hürde hin verloren. Nach der langen Pause war die Zeit trotzdem ein wertvolles Signal", resümierte Paquée.
In Dortmund bestätigte Lennart Roos seine gute Verfassung. Nach der realisierten Norm für die deutsche U23-Meisterschaft nahm er auch aus dem Stadion Rote Erde ein gutes Gefühl mit. 55,38 Sekunden und der Sieg über 400 Meter Hürden waren der Grund dafür. Robin Pluymackers belegte Rang sechs in seiner Altersklasse U18 über 800 Meter (2:05,47 Minuten) und erreichte damit die gleiche Platzierung wie Theresa Oxfort über die identische Distanz (2:13,74). Mit einem 100-Meter-Sprint, der knapp über ihrer persönlichen Bestzeit liegt, qualifizierte sich Lena Brunnhübner in Dortmund für den Endlauf. Nach den guten 11,91 Sekunden im Vorlauf standen für den LG-Rhein-Wied-Neuzugang im A-Endlauf bei leichtem Rückenwind 11,98 Sekunden und Platz sieben zu Buche. Das Rhein-Wied-Aufgebot in Schatten der Fußball-Arena komplettierte Johanna Monschauer, die in der Altersklasse W13 in 10,67 Sekunden mit persönlicher Bestzeit Siebte über 100 Meter wurde.
In Wetzlar trat Irina Fischbach den Beweis an, dass sie über 400 Meter Hürden einiges drauf hat. Die Zeit von 1:06,36 Minute brachte ihr Rang drei in der U18 ein und wie schon in Wattenscheid das Unterbieten der Qualifikationszeit für die Deutsche Meisterschaft. Die in Nordamerika studierende Maren Wilms verbringt auch den derzeitigen Heimataufenthalt sportlich. An der Lahn belegte sie in 1:06,09 Minute Rang sechs über 400 Meter Hürden.
Der nicht sonderlich häufig absolvierten Langstaffel über 4x400 Meter stellten sich in Püttlingen Anesa Suta, Carolina Menrath, Judit Haderlein und Sina Ehrhardt erfolgreich. Für das außerhalb der Wertung laufende Quartett blieb die Uhr nach vier Runden bei der inoffiziellen Siegerzeit von 4:11,79 Minuten stehen.
Ein weiterer Sieg sprang in Eppelheim heraus, wo Leon Schwöbel seine Kugelstoß-Konkurrenten mit dem ersten Versuch schockte. Schwöbel eröffnete den Wettkampf mit der späteren Siegerweite von 18,42 Metern. Für den Renneroder war es der zweitbeste Stoß in seiner Laufbahn. Lediglich in St. Wendel vor zwei Jahren kam er etwas weiter (18,48).

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