"Ich wusste, dass ich früher oder später den Rheinlandrekord über 100m laufen würde."

Sophia Junk spricht mit Aktuell4U über ihren Rheinlandrekord

Bei den deutschen Leichtathletik Meisterschaften lief Sophia Junk über die 100 Meter in neue Sphären. Anschließend hat sie mit uns über ihr Wochenende in Braunschweig gesprochen.

Frau Junk, nehmen Sie uns doch mal mit auf die Laufbahn des Braunschweiger Stadions. Fangen wir mit den 100 Metern an. Rheinlandrekord stand dort auf der Anzeigetafel. Wie fühlt sich das an?

Ja, das fühlt sich natürlich echt schön an und es ist auch eine große Ehre, mit der einstigen Rheinlandrekord-Halterin Inge Helden gleichzuziehen und der Rekord hatte ja jetzt schon einige Jahre Bestand (knapp 50 Jahre. Anm. d. Red.). Und das ist echt cool, dass ich den knacken konnte. Ich bin ja vor drei, vier Wochen, ich weiß es gar nicht mehr genau, schon den Rheinlandrekord über 200 Meter gelaufen und ich wusste auch, dass ich früher oder später den Rheinlandrekord über 100 Meter laufen werde. Natürlich kann man nie sagen: So bei dem Rennen, unter den Bedingungen, mache ich das. Am Samstag in Braunschweig war's einfach so, dass im Vorlauf einfach alles gepasst hatte. Ich war motiviert, ich war fit, ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort und ich habe auch einfach einen technisch guten Lauf gemacht. Wir wussten, wenn ich technisch da gut durchkomme, mit dem Kopf locker bleibe, dass ich auch auf jeden Fall schnelle Zeiten rennen kann. Dass es jetzt am Ende persönliche Bestleistung mit Rheinlandrekord geworden ist, ist natürlich umso schöner. Aber auch mit der Gesamtplatzierung über 100 Meter mit dem 6. Platz im Finale bin ich super zufrieden. Ich konnte da nochmal annähernd an die Zeit laufen. Mit einer 11,36 bin ich dann Sechste geworden, also von daher ist alles gut. Ich bin zufrieden über die hundert Meter, definitiv.

Nachdem die 100 Meter schon sehr gut gelaufen sind, waren Sie auch über 200 Meter gut unterwegs. Wie war es aus Ihrer Sicht?

Ich bin Vierte geworden über 200 Meter, da bin ich echt sehr zufrieden mit. Ich konnte mich da realistisch im Vorfeld auch schon einordnen und wusste auch, dass es schwierig wird unter die ersten Drei zu kommen. Platz vier ist somit in Ordnung. Allerdings war im Vorfeld halt eher geplant, eine Auftaktveranstaltung am Samstag über die 100 Meter zu machen, sprich ich laufe den Vorlauf und dann konzentriere ich mich auf die 200 Meter, weil ich eigentlich nicht dachte, dass ich ins Finale komme über die 100 Meter. War dann natürlich so, habe ich mich auch sehr drüber gefreut, allerdings war es dann relativ schwierig mental und auch körperlich am nächsten Tag nochmal auf der Bahn zu stehen, weil die Belastung hatte ich einfach in den Beinen gespürt. Ich war sehr müde und die Bedingungen am Sonntag waren auch nicht so Bombe, wo man jetzt sagen kann, da hätte man Top-Zeiten laufen können. Mit der Platzierung über 200 Meter bin ich super zufrieden, allerdings halt weniger mit den Zeiten. Aber es ist ein Meisterschaftsrennen, da kommt es eigentlich auf die Platzierungen drauf an und weniger auf die Zeiten. Dennoch hoffe ich, dass ich in den nächsten Wochen nochmal zeigen kann, was tatsächlich über die 200 Meter in mir steckt.

Dafür wünschen wir viel Glück und Erfolg. Vielen Dank Frau Junk. Das Gespräch führte Max Demann.

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