Die SG Mülheim-Kärlich trifft am 16. Rheinlandliga-Spieltag auf den VfB Linz und will nach mehreren Niederlagen zurück in die Erfolgsspur. Linz kämpft im Tabellenkeller um wichtige Punkte, während bei der SG mehrere Ausfälle die Aufgabe zusätzlich erschweren.

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VfB Linz : SG Mülheim-Kärlich
  • Freitag, 14. November, 20 Uhr, KRP Linz

Eine harte Nuss erwartet die SG 2000 am heutigen Abend, wenn man am Linzer Kaiserberg gegen den VfB Linz antreten muss.

Tabellarisch benötigen die Linzer jeden Punkt. Steht man derzeit auf Platz 14, nur knapp über dem Strich. Aber auch die Mülheimer wollen endlich aus dem Tief heraus und peilen drei Punkte an.

Es ist eine herausfordernde Zeit für den Vizemeister der Saison 23/24 und 24/25. Zweimal knapp an der Meisterschaft und in der Relegation gescheitert, zweimal nur kurze Erholungsphasen im Sommer. Ob das mit ein Grund ist für die derzeitige sportliche Krise? Nur ein Sieg (3:2 gegen Kirchberg) aus den letzten sechs Spielen bei fünf Niederlagen, keine gute Bilanz für den derzeitigen Tabellenfünften. Und: Der letzte Auswärtssieg stammt vom 27. September, als man 4:1 bei der SG Arzfeld siegte.

Mülheims Trainer Nenad Lazarevic gibt sich vor dem Spiel kämpferisch, aber auch respektvoll: "Ich und wir als Team wollen eine Reaktion zeigen auf die Ergebnisse der letzten Wochen. Endlich wieder die 100% raushauen, endlich wieder dreifach punkten. Trotz einiger Ausfälle die wir zu beklagen haben." Vom Gegner hat Lazarevic eine hohe Meinung. "Ich bin ein Fan dieser Mannschaft, die Linzer spielen einen schönen Fußball. Klar, dass am Freitagabend diese 'Freundschaft' ruht. Wir dürfen Linz nicht ans spielen kommen lassen, sonst wird es gefährlich." Und so erwartet der SG Coach einen Fight seiner Mannschaft. "Ich vertraue meinen Jungs. Wir haben immer mal wieder Phasen, wo es nicht so läuft. Es liegt an uns, da wieder raus zu kommen." Neben den Langzeitverletzten fehlt der erkrankte Hendrik Hollen sowie Dominic Fuss. Auch Paul Heuser ist fraglich.