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Vorbericht zur Ruder-Europameisterschaften 2022 in München

Beim Weltcuprennen in Luzern war es noch der Bronzeplatz, über den sich der deutsche Ruderachter mit dem Briedener Jonas Wiesen (vorne 3. v.l.), neben dem neuen München-Schlagmann Thorben Johannesen (vorne 2.v.l.) freuen durfte. (Foto: DRV/Detlev Seyb)


Es wird für den Deutschland-Achter nicht leicht werden, bei den Ruder-Europameisterschaften auf der Olympia- Regattastrecke von 1972 in München-Oberschleißheim zu Medaillenehren zu kommen. Für den Achter mit Steuermann Jonas Wiesen, von der Rudergesellschaft Treis-Karden an Bord, ist es die dritte große Herausforderung des Jahres, vor den Weltmeisterschaften im tschechischen Racice, in der dritten Septemberwoche.

Nach dem Weltcup-Sieg in Poznan und dem dritten Platz im schweizerischen Luzern, hat sich die deutsche Mannschaft vorgenommen eine der begehrten Medaillenränge zu belegen.

Wir werden versuchen das Abschneiden beim letzten Weltcup zu bestätigen und die Lücke zu Großbritannien zu schließen. - Jonas Wiesen (RG Treis-Karden)

Mit einem eigens für den Deutschland-Achter konstruierten Boot kann das gelingen. Jedoch gibt es in der Mannschaft notwendige Umbesetzungen, zum Beispiel sitzt der erfahrene Thorben Johannesen nun an der Schlagposition. Aber vielleicht ist das sogar eine neue Chance gegen Italien, Niederlanden Rumänien und den haushohen Favoriten Großbritannien.