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Zehnkämpfer Kai Kazmirek: zwischen Neuwied am Samstag und Tokio im nächsten Jahr.


Kai Kazmirek, 29, erreichen wir zu Hause in Heimbach-Weiss. Der für die LG Rhein-Wied startende Zehnkämpfer, Deutscher Meister 2012, Vierter der Olympischen Spiele 2016 in Rio mit 8580 Punkten und Dritter der Weltmeisterschaft 2017 in London mit 8488 Punkten, sieht voller Erwartung dem „Deichmeeting“ an diesem Wochenende im Rhein-Wied-Stadion in Neuwied entgegen. Es ist sein erster Wettbewerb in diesem Jahr und aktuell4u sprach mit ihm:

Aktuell4u: Was bedeutet das Meeting am Samstag in Neuwied für Dich?

Kai Kazmirek: Das ist wie eine Explosion der Gefühle. Ich bin happy, wieder losgelassen zu werden.

Aktuell4u: Was hat Corona mit Euch Toppathleten gemacht?

Kai Kazmirek: Es ist eine bitter Zeit für uns, wie für alle Menschen. Und es ist ja noch nichts vorbei. Ich wohne zum Glück am Wald und habe hier viel Zeit verbracht. Die Absage der Olympischen Spiele in Tokio und auch der Europameisterschaft war natürlich schmerzlich. Das jetzt mit Neuwied ist ganz wichtig für mich. Endlich wieder Sport. Und am 8. und 9.August diesen Jahres sollen in Braunschweig die Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik stattfinden. Auch das ist ein enorm wichtiges Signal.

Aktuell4u: Und Tokio 2021 bliebt das große Ziel?

Kai Kazmirek: Ja natürlich. Drauf konzentriere ich alles. Die Spiele sollen vom 24.Juli bis 8.August in der japanischen Hauptstadt ausgetragen werden. 201& in Rio bin ich Vierter geworden, in Tokio hoffe ich auf mehr, auch wenn das sehr, sehr scher werden wird.Aber jetzt kommt erst einmal am Samstag Neuwied.