Fördergelder sind für viele Kommunen längst ein Schlüssel, um dringend nötige Projekte überhaupt stemmen zu können – von der Infrastruktur bis zur Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. Genau hier setzt die Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsmöglichkeiten der Oberzentren und der großen Mittelzentren an: Rheinland-Pfalz will damit die Leistungsfähigkeit der Städte in den nächsten vier Jahren insgesamt mit 233,5 Millionen Euro unterstützen – Andernach ist Teil dieses Pakets.
Oberbürgermeister Christian Greiner begrüßt die Fortführung der Initiative: „Für Andernach sind die bereitgestellten Mittel von entscheidender Bedeutung, um wichtige Projekte zur Stadtentwicklung und -aufwertung durchzuführen. Förderungen haben bereits in der Vergangenheit maßgeblich dazu beigetragen, unsere Innenstadt und die Quartiere in Andernach aufzuwerten.“
Von Rathaus bis Rheinanlagen: Das plant Andernach mit dem Geld
Die 7,5 Millionen Euro sollen gezielt in mehrere Vorhaben fließen, die Andernach langfristig attraktiver machen und zugleich das historische Erbe sichern. Geplant sind unter anderem:
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Sanierung des historischen Rathauses (u. a. Dach und Eingangsbereich)
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Um- und Ausbau des Areals am Helmwartsturm als neuer Anziehungspunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Touristinnen und Touristen
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Umgestaltung eines Abschnitts der Rheinanlagen
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Sanierung der Stadtmauer zur Bewahrung des historischen Stadtbildes
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Mehr Barrierefreiheit durch den Einbau eines Aufzugs im Stadtmuseum (Haus von der Leyen)
10 Prozent Eigenanteil und ein Programm mit Vorgeschichte
Neben der Landesförderung muss Andernach 10 Prozent der Gesamtkosten als Eigenmittel tragen. Die Landesinitiative wurde 2014 gestartet, um zunächst Oberzentren gezielt zu unterstützen. 2017 wurde die Förderung auf Mittelzentren ausgeweitet. Damit rückte auch Andernach in den Fokus. Ziel bleibt, Innenstädte und Quartiere nachhaltig zu stärken und die Umsetzung wichtiger Projekte abzusichern.
