Auf den Foto: Gemeinsam konnten Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (l.) und Josef Mauer vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Koblenz (r.) die 24 Steiff-Teddybären an Chefarzt Dr. med. Stephan Lobitz von der Kinderkrebsklinik am Koblenzer Kemperhof übergeben. (Foto: Stadt Koblenz/Egenolf)

Stadt Koblenz spendet gewonnene Teddys an Kinderkrebsklinik im Kemperhof

Eine vergessene Teddy-Verlosung, mit der am Ende die Stadt Koblenz zahlreiche Kinderaugen zum Leuchten bringt – so lässt sich eine Spende der Stadt Koblenz an die Kinderkrebsklinik des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein am Standort Kemperhof sicherlich am besten zusammenfassen.

Doch was war passiert? Ein Kundenberater des Elektroherstellers Miele hatte im Frühjahr das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadtverwaltung auf das Teddybär-Gewinnspiel der Firma hingewiesen. Zu gewinnen gab es 16 Original Steiff-Teddybären der Sonderedition „Herr Miele“. „Wir haben dann einfach einmal teilgenommen, aber die Sache ganz schnell wieder vergessen“, erinnert sich Josef Mauer vom ZGM. Mitte des Jahres hieß es dann allerdings plötzlich: Sie haben gewonnen! „Damit hatte natürlich keiner von uns gerechnet“, so Mauer.

Doch wohin mit den Teddys? Die Lösung dafür war im ZGM schnell gefunden: „Wir wollten sie gerne an die Kinderkrebsstation im Kemperhof abgeben und nicht, wie eigentlich von der Firma Miele gedacht, an die Kindergärten“, erklärt Josef Mauer. „Wir glauben, dass die Teddys den Kindern dort vielleicht viel mehr Freude bringen können, in einer für sie schwierigen Situation.“

Dr. med. Stephan Lobitz zeigte sich auf alle Fälle begeistert von der Aktion der Stadt. „Die Kinder freuen sich über einen Lichtblick in diesen schweren Zeiten. Ganz herzlichen Dank daher von unserer Seite für die tollen Teddys“, sagte der Chefarzt der Kinderkrebsklinik am Kemperhof in Koblenz am Rande der Übergabe. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den damit verbundenen Besuchseinschränkungen konnten Ulrike Mohrs und Josef Mauer den Kindern zwar nicht persönlich die Teddybären überreichen, doch die Koblenzer Bürgermeisterin ist sich sicher: „Das ist etwas Schönes, mit dem wir Freude bereiten können. Wir hoffen, dass wir den Kindern damit ein Stück Hoffnung machen können und zur baldigen Genesung beitragen können.“

Eine gute Nachricht gab es zudem noch: Anstatt der ursprünglich gewonnen 16 Teddys, konnte Lobitz gleich 24 Exemplare entgegennehmen. Nachdem die Firma Miele von dem Vorhaben der Stadt erfahren hatte, die Teddybären der Kinderkrebsklinik zu spenden, zögerte der Elektrohersteller nicht lange und stockte die Anzahl der Steiff-Teddys letztlich von sich aus noch auf.

(Pressemeldung der Stadt Koblenz)

 

 

 

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