Wolfgang Treis bei seiner Abschiedsrede als Oberbürgermeister von Mayen. Von der Stadt erhielt er ein Bild mit der Ansicht von Mayen. (Fotos: P. Seydel)

Wolfgang Treis wirft einen Blick zurück auf acht Jahre OB-Amtszeit

„Ich bin stolz und dankbar, wenn ich auf diese Zeit zurück blicke, aber natürlich auch traurig darüber, dass ich die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Verwaltung zukünftig nicht fortsetzen und somit nichts Bedeutendes mehr für meine Heimatstadt bewegen kann“, so Treis.
Neben einer Reihe von materiellen Verbesserung, wie beispielsweise die zahlreichen Straßensanierungen, die Umgestaltung des Ostbahnhofgeländes, der Sportplatzneubau in Hausen, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hausen, der Neubau des Kindergartens in der Weiersbach, die Netteterrasse im Trinnel, die Neugestaltung des Dorfplatzes in Kürrenberg, etc. denkt Treis auch gerne an das zurück, was er im Rathaus bewegt hat.
So wurde unter seiner Führung die Neuorganisation der Verwaltung umgesetzt, die seinerzeit erforderlich wurde, weil 2 von 5 Fachbereichsleitern in den Ruhestand verabschiedet wurden und das Organisationsgefüge in der Folge verschlankt wurde.
Auch wurden unter Treis die jährlichen Strategiesitzungen mit den Führungskräften eingeführt und das betriebliche Gesundheitsmanagement ausgeweitet.
Stolz ist der scheidende Stadtchef auch auf die Konsolidierung des Haushaltes und hofft, dass die stabile Haushaltslage mit einem weiterhin ausgeglichenen Haushalt, sich als wichtige Grundlage für die notwendigen Investitionen fortsetzen wird.
Im touristischen Bereich denkt Treis vor allem an drei Projekte zurück, die Mayen mit dem Umland verbunden haben – der Zusammenschluss „Elzerland“ , die Leader Kooperation Rhein-Eifel wie auch die Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“.
„Das alles war aber natürlich keine alleinige Leistung von mir. Ohne die engagierten Mitarbeiter im Rathaus hätte ich viele Ideen niemals umsetzen können, ihnen bin ich besonders dankbar“, so Treis. „Abschließend möchte ich noch allen ehrenamtlich Tätigen Respekt, Anerkennung und Dank aussprechen. Sie sind eine Bereicherung für das öffentliche Leben und ohne sie wäre so manche Aufgabe in der Vergangenheit, insbesondere die Zuwanderung der Flüchtlinge, nicht zu bewältigen gewesen.
Besonders hervorzuheben ist auch das gute Miteinander der Behördenleiter*innen in der Stadt Mayen.
Last but not least gilt sein besonderer Dank den Feuerwehrkamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Mayen und der Umlandkommunen sowie den hauptamtlichen Feuerwehrgerätewarten. „Sie alle leisten großartige Arbeit und ich bin sehr stolz darauf, dass ich in meiner Amtszeit an ihrer Spitze der Freiwilligen Feuerwehr meiner Heimatstadt stehen durfte“, reflektiert Wolfgang Treis.
Am Ende seiner Amtszeit konnte Oberbürgermeister Wolfgang Treis noch zwei hochrangige Auszeichnungen entgegennehmen, so wurde die Stadt Mayen von der Oskar Patzelt Stiftung zur Kommune des Jahres 2020 ernannt und von der Bundesministerin der Verteidigung mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet. „Es macht mich besonders stolz, dass wir diese hohen Auszeichnungen in meiner Amtszeit erringen konnten“, so Treis.  

(Pressemeldung der Stadt Mayen)

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