Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klage des BUND gegen den geplanten Lückenschluss der A1 in der Eifel abgewiesen.

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Damit sei laut CDU-Landtagsfraktion verbindliche Rechtssicherheit geschaffen worden und für das fehlende Autobahnteilstück zwischen Adenau und Kelberg bestehe nun unanfechtbares Baurecht.

Reaktionen aus der Politik


Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Gordon Schnieder, erklärte, dass die Entscheidung für viele Menschen in der Region ein guter Tag sei. Vor allem Anwohnerinnen und Anwohner der viel genutzten Ausweichrouten würden seit Jahren unter hohem Verkehrsaufkommen leiden. Das Bundesverkehrsministerium habe bereits im Oktober mitgeteilt, dass gebaut werden könne, sobald Baurecht vorliege. Schnieder äußerte sich zuversichtlich, dass der A1-Lückenschluss nun komme.

Entlastung für Dörfer und Vorteile für Unternehmen


Nach Angaben Schnieders quälen sich seit Jahren zahlreiche Pkw und Lkw durch die Dörfer der Eifel. Die Belastung durch Emissionen sei hoch. Durch den Lückenschluss ließen sich nachweislich Kraftstoff und CO₂ einsparen und Ortschaften vom Ausweichverkehr entlasten. Zudem seien Autobahnen für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz von großer Bedeutung. Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammern habe ergeben, dass rund 62 Prozent der Unternehmen vom fehlenden Abschnitt negativ betroffen seien.