Neue Kanäle, eine barrierefreie Bushaltestelle, frischer Straßenbelag und E-Ladepunkte: In der Andernacher Bahnhofstraße setzt die Stadt auf ein klug gebündeltes Bauprojekt, das Infrastruktur modernisiert und Belastungen für Anwohner und Verkehr reduziert.

Andernach |

Andernach investiert in die nachhaltige Weiterentwicklung seiner Innenstadt: Im Abschnitt der Bahnhofstraße zwischen der Zufahrt zum Parkplatz Güterbahnhof und der Kreuzung Friedrichstraße/Wilhelmstraße laufen derzeit umfassende Erneuerungsarbeiten. Die Stadt setzt dabei bewusst auf ein gebündeltes Vorgehen, um mehrere notwendige Maßnahmen in einem Zug umzusetzen.

Im Zentrum steht die grundlegende Modernisierung des Kanalsystems. Unter anderem wird der Kanal für die Wilhelmstraße neu angeschlossen. Zudem werden alte, sogenannte „tote“ Kanalabschnitte zurückgebaut. Diese waren in der Vergangenheit aus Rücksicht auf den Verkehrsfluss nicht entfernt worden, hatten sich im laufenden Betrieb jedoch immer wieder als problematisch erwiesen, etwa bei Reinigungsarbeiten und im Zusammenhang mit der Vermeidung von Rattennestern. Auch frühere Reparaturstellen, die bislang nur punktuell instandgesetzt worden waren, werden nun dauerhaft und nachhaltig erneuert.

Mehr Barrierefreiheit und moderne Mobilität

Neben der Kanalsanierung wird auch die Fahrbahn in diesem Bereich vollständig erneuert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestelle. Diese Maßnahme wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert und verbessert die Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger spürbar.

Zusätzlich schafft die Stadt an den Parkständen vor der Bahnunterführung neue E-Ladestationen. Damit wird zugleich die Infrastruktur für Elektromobilität in Andernach weiter ausgebaut.

Alles auf einmal – für weniger Belastung

Mit der Bündelung der Arbeiten verfolgt die Stadt ein klares Ziel: Statt Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer über einen langen Zeitraum immer wieder mit neuen Einschränkungen zu belasten, soll die Beeinträchtigung möglichst auf eine konzentrierte Bauphase begrenzt werden. Durch dieses koordinierte Vorgehen kann die Gesamtbauzeit verkürzt und gleichzeitig eine hochwertige, zukunftsfähige Lösung geschaffen werden.