Eine Woche massive Einschränkungen
Bahnreisende zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Mainz müssen sich Mitte Dezember auf spürbare Einschränkungen einstellen. Wegen umfangreicher Bauarbeiten passt die Deutsche Bahn von 14. bis 21. Dezember die Fahrpläne im Fern- und Regionalverkehr an. Zahlreiche Züge werden umgeleitet, einige Verbindungen fallen auf Teilstrecken ganz aus.
Besonders betroffen ist der Knoten Bonn Hauptbahnhof, wo in diesem Zeitraum keine Fernverkehrszüge halten.
Fernverkehr: Umleitungen und ausfallende Halte
Im Fernverkehr werden die Züge auf der Strecke Köln–Koblenz großräumig umgeleitet. Teilweise entfallen die Verbindungen zwischen Köln und Bonn komplett.
Auch auf der Linie Mainz–Koblenz kommt es zu Umleitungen. Das hat zur Folge, dass in mehreren Städten alle Fernverkehrshalte entfallen:
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Bonn Hauptbahnhof
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Remagen
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Andernach
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Bingen (Rhein)
Am Mainzer Hauptbahnhof halten die betroffenen Fernzüge in dieser Zeit nur in Fahrtrichtung Koblenz/Köln.
Regionalverkehr: Ausfälle zwischen Köln und Bonn
Auch Pendlerinnen und Pendler im Nahverkehr sind betroffen. Auf sämtlichen Regionalverkehrslinien zwischen Köln und Bonn kommt es zu Zugausfällen und Fahrplanänderungen.
Die Bahn richtet für die betroffenen Streckenabschnitte einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Busse fahren in der Regel im Takt der ausfallenden Züge, benötigen aber je nach Verkehrslage mehr Fahrzeit.
Grund: Brückenerneuerung und Arbeiten an der Oberleitung
Auslöser der Einschränkungen ist eine geplante Erneuerung einer Brücke im Raum Bonn an der A565. Parallel dazu führt die Bahn weitere Arbeiten an der Oberleitung durch.
Durch die Bündelung der Maßnahmen sollen die Beeinträchtigungen für Reisende auf einen kompakten Zeitraum begrenzt werden.
Fahrgäste sollen Verbindungen vorab prüfen
Die angepassten Fahrpläne sind nach Angaben der Deutschen Bahn bereits in den gängigen Auskunftsmedien hinterlegt. Reisende können ihre Verbindungen:
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in der DB Navigator-App,
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auf der Bahn-Website sowie
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über Aushänge an den Bahnsteigen
einsehen.
Die Bahn empfiehlt, vor Fahrtantritt die gewünschte Verbindung zu prüfen, mehr Zeit einzuplanen und sich über mögliche Ersatzbusse zu informieren. Pendlerinnen und Pendler sollten insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten mit Verzögerungen rechnen.
