Die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal hat ihren festen Zeitrahmen: Wie die Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH mitteilt, findet das Großereignis vom 19. April bis zum 7. Oktober 2029 statt. Der Aufsichtsrat fasste den Beschluss in seiner Sitzung am Mittwoch.
Mit der Terminentscheidung erhalten Städte, Gemeinden und Partner aus Wirtschaft und Tourismus eine verlässliche Grundlage für ihre weiteren Planungen. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Labonte spricht von einem besonderen Meilenstein. Nach rund zehn Jahren Begleitung gewinne das Projekt nun deutlich an Profil.
Gartenschau entlang des Rheins bis nach Koblenz
Anders als bei klassischen Gartenschauen konzentriert sich die BUGA 2029 nicht auf einen einzigen Veranstaltungsort. Stattdessen erstreckt sich die Ausstellung über 67 Rheinkilometer von Bingen und Rüdesheim bis nach Koblenz. Der Rhein verbindet dabei die verschiedenen Standorte in Rheinland-Pfalz und Hessen.
Geplant sind auf einer Gesamtfläche von rund 40 Hektar insgesamt acht Parks. Zu den zentralen Schauplätzen zählen unter anderem Lahnstein, Sankt Goar, Sankt Goarshausen sowie Bingen und Rüdesheim. Bekannte Orte wie die Burg Rheinfels, der Landschaftspark Loreley oder der Park am Mäuseturm sollen dabei eine wichtige Rolle spielen.
142 Millionen Euro für die Zukunft der Region
Die Verantwortlichen sehen in der BUGA weit mehr als eine reine Ausstellung. Das Projekt soll die Infrastruktur modernisieren, den Tourismus stärken und die Lebensqualität im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal langfristig verbessern.
Nach Angaben der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft liegt das Budget für das Vorhaben bei 142 Millionen Euro. Damit zählt die BUGA 2029 zu den größten Entwicklungsprojekten der Region in den kommenden Jahren.
