Volles Haus, ausgelassene Stimmung und fünf hochmotivierte Bands: Beim 20. Jubiläum der Metalcore-Konzertreihe Shout loud wurde das Big House in Neuwied zum Hexenkessel. Schon der Vorverkauf zeigte, welchen Stellenwert die Reihe in der Szene inzwischen hat.

Neuwied |

Längst ist das Shout loud kein Geheimtipp mehr: In den vergangenen zwölf Jahren hat sich die Neuwieder Metalcore-Reihe einen festen Platz in der regionalen Musikszene erspielt. Für das 20. Jubiläum hat das Orga-Team um Florian Hilger besonders groß aufgefahren – mit Erfolg: Bereits 24 Stunden nach Vorverkaufsstart war das Konzert restlos ausverkauft. Ein solcher Ansturm ist in der Geschichte von Shout loud bislang einmalig.

Fünf Bands aus der Region und darüber hinaus sorgten auf der Bühne des Big House für ein Programm, das den besonderen Anlass mehr als würdigte.

Monashee eröffnen – Shadow of the Fate knüpfen an

Den Auftakt machten Monashee, die ihre Rückkehr auf die Shout loud-Bühne feierten. Mit zwei neuen Musikern an Bord präsentierte sich die Band spielfreudiger und druckvoller denn je und brachte das Publikum vom ersten Song an in Bewegung.

Ohne Verschnaufpause ging es mit Shadow of the Fate weiter. Die Koblenzer Band lieferte eine energiegeladene Performance ab und knüpfte damit an ein wichtiges Kapitel der eigenen Bandgeschichte an: Bereits 2014 standen die Musiker bei der zweiten Shout loud-Ausgabe auf der Bühne – damals noch im alten Jugendzentrum. Nun kehrten sie als etablierter Name zur Jubiläumsausgabe zurück.

Lokalmatadore und Hardcore-Nachwuchs heizen ein

Für Heimspiel-Atmosphäre sorgten Bury the Liar. Die Neuwieder Lokalmatadore sind dafür bekannt, bei ihren Auftritten in der Deichstadt nichts anbrennen zu lassen – und machten auch beim Jubiläum keine Ausnahme. Mit voller Energie und direktem Draht zur Crowd heizten sie die Stimmung weiter an.

Frischen Wind brachte anschließend Backstabbed nach Neuwied. Die junge, aufstrebende Hardcoreband aus Offenburg elektrisierte das Publikum mit einer intensiven Live-Show. Harte Riffs, präzise Breakdowns und ein spürbarer Hunger auf der Bühne machten deutlich, warum die Band in der Szene als Geheimtipp gehandelt wird.

Bühnendebüt von Mittel Alta als explosives Finale

Für das große Finale war alles angerichtet: Mit Mittel Alta gab eine weitere Band ihr Bühnendebüt in Neuwied – und das hatte es in sich. Vom ersten Ton an bebte die Halle, die Energie auf und vor der Bühne schaukelte sich immer weiter hoch. Spätestens jetzt gab es für die Crowd kein Halten mehr.

Walls of Death, Circle Pits, Moshpits und augenzwinkernde „Ritterehrungen“ sorgten für die typische Shout loud-Mischung aus härtestem Sound und guter Laune – und brachten die Wände des Big House sprichwörtlich zum Wackeln.

Dank ans Publikum – Vorfreude auf Ausgabe 21

Am Ende des Abends zeigte sich das Shout loud-Team gemeinsam mit dem Big House-Team sichtlich zufrieden: Ein ausverkauftes Haus, starke Bands und ein Publikum, das bis zum letzten Song alles gab – besser hätte das 20. Jubiläum kaum laufen können. Entsprechend groß war der Dank an alle Besucher, Bands und die vielen helfenden Hände hinter den Kulissen.

Lange warten müssen die Fans auf das nächste Kapitel nicht: Bereits am 11. April des kommenden Jahres kehrt Shout loud mit Ausgabe 21 auf die Bühne des Big House zurück. Die Konzertreihe bleibt dabei ihren Grundsätzen treu und verspricht erneut ein abwechslungsreiches Programm zu gewohnt fairen Eintrittspreisen.

Aktuelle Informationen zu Line-up, Tickets und weiteren Aktionen werden zeitnah online unter shout-loud.de sowie auf den Social-Media-Kanälen der Konzertreihe veröffentlicht.