Die digitale Verkehrsführung der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz begegnet trotz anfänglicher Hürden insgesamt positiven Rückmeldungen, wobei Vandalismus und Naturereignisse zu gelegentlichen Störungen führten.

Koblenz |

Seit Ende August wird der Verkehr der Pfaffendorfer Brücke mittels LED-Tafeln und einer Wechselverkehrsführung reguliert. Obwohl es anfängliche Herausforderungen gab, zieht die Stadtverwaltung ein positives Fazit. Dennoch hat der Einsatz dieser Technologie Einsichten für Verbesserungen mit sich gebracht.

Verkehrsanpassungen aufgrund von Bauarbeiten

Der dringende Neubau hat die gewohnte Verkehrsverteilung beeinträchtigt. Die Bauarbeiten erforderten eine Anpassung von vier auf drei Fahrspuren. Um dem Berufsverkehr gerecht zu werden, entschied das Tiefbauamt für eine 2+1-Verkehrsführung, die über LED-Tafeln gesteuert wird.

Störungen und Herausforderungen

Dr.-Ing. Kai Mifka, der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, berichtete von vier Störungen seit der Inbetriebnahme. Einige davon waren auf natürliche Einflüsse wie ein Gewitter zurückzuführen, während andere durch Vandalismus verursacht wurden. Die Anlage ist jedoch robust genug, um auf solche Störungen zu reagieren und in einen Notbetrieb umzuschalten.

Es kursieren Gerüchte über den Betrieb der Anlage, aber Mifka klärt auf: Die Wechselverkehrsführung erfolgt automatisch, und im Falle eines Fehlers wird das Baubüro sofort informiert. Er betonte auch, dass Verkehrsteilnehmer stets die Anweisungen auf den LED-Tafeln befolgen sollten.

Finanzielles Engagement der Stadt

Trotz der Herausforderungen hat die Stadt erhebliche Investitionen in das Projekt getätigt. Rund fünf Millionen Euro des insgesamt 181 Millionen Euro teuren Projekts werden für die Verkehrssicherheit ausgegeben, um die Brücke während der Bauarbeiten zugänglich zu halten.