Schnee und Eisregen haben am Donnerstagmorgen (19. Februar) den Busverkehr im nördlichen Rheinland-Pfalz massiv ausgebremst. Im Kreis Mayen-Koblenz steht der Linienverkehr komplett still – auch in Koblenz und Neuwied häufen sich Ausfälle und teils deutliche Verspätungen. Fahrgäste müssen sich auf einen schwierig planbaren Start in den Tag einstellen.

Kreis Mayen-Koblenz: Linienverkehr komplett eingestellt

Im Landkreis Mayen-Koblenz fährt seit dem Morgen vorerst kein Linienbus mehr. Das teilten die Verkehrsbetriebe Mittelrhein (VRM) mit. Die Maßnahme gilt zunächst für den Vormittag. Als Grund nennen die Verkehrsbetriebe den anhaltenden Eisregen und Schneefall. Man habe sich bewusst für diesen Schritt entschieden, weil – so die Begründung – „die Sicherheit an erster Stelle steht“.

Neuwied und Koblenz: Ausfälle, Verspätungen – Hochlagen besonders betroffen

Auch abseits von Mayen-Koblenz läuft der Betrieb nur eingeschränkt. Der Verkehrsbetrieb Rhein-Westerwald (VRW) meldet für sein gesamtes Einsatzgebiet Verspätungen und Ausfälle. Betroffen sind demnach unter anderem der Stadtverkehr in Neuwied sowie zahlreiche Linien in der Raiffeisenregion Süd.

Rund um Koblenz berichtet außerdem DB Regio Bus Mitte von Verspätungen – besonders im Bereich Koblenz, Braubach und Lahnstein. Vor allem in den Hochlagen machen die winterlichen Straßenverhältnisse den Bussen zu schaffen.

Auch der Verkehrsverbund Rhein-Mosel meldet für den Rhein-Hunsrück-Kreis erhebliche Behinderungen und Ausfälle im Bus- und Bahnverkehr.

Das sollten Fahrgäste jetzt wissen

Wer heute auf Busse angewiesen ist, sollte mit kurzfristigen Änderungen rechnen – die Lage kann sich je nach Wetter und Streudiensten schnell ändern. Sinnvoll ist:

  • Aktuelle Meldungen der jeweiligen Verkehrsbetriebe checken (Störungen, Ausfälle, Ersatzfahrpläne)

  • Mehr Zeit einplanen und – wenn möglich – frühzeitig auf Alternativen ausweichen

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  • Bei wichtigen Terminen: Verbindungen vor Abfahrt erneut prüfen, da einzelne Linien spontan aus dem Betrieb genommen werden können

Klar ist: Der Wintereinbruch hat die Region am Morgen kalt erwischt – und für viele Pendler bedeutet das vor allem eins: Geduld und Improvisation.