Im Qualifying setzte sich das Team im Porsche 911 Carrera RSR Gruppe 5 deutlich durch und sicherte sich die Pole Position mit 1,3 Sekunden Vorsprung. Die schnellste Runde lag bei 9:16,569 Minuten.
Auch im Rennen auf der Nürburgring gelang ein starker Start. Bereits nach der ersten Runde betrug der Vorsprung 16 Sekunden.
Reifenschaden kostet Zeit
In der zweiten Runde kam es auf der Döttinger Höhe zu einem Reifenschaden vorne rechts. Ursache war eine fehlerhafte Montage. Der notwendige Boxenstopp führte zu einem Zeitverlust von rund vier Minuten.
Aufholjagd und Podium
Trotz des Rückschlags arbeitete sich das Team mit konstant schnellen Rundenzeiten zurück. Mit der schnellsten Rennrunde von 9:15,351 Minuten konnte der Rückstand verkürzt werden.
Nach 3:09 Stunden und 19 Runden belegten Kunkel, Funke und Hammel den zweiten Platz. Der Abstand zum Siegerteam um Oliver Boyke und Michael Joos im Porsche 911 RSR betrug 18,8 Sekunden. Der Drittplatzierte Ralf Schall im Mercedes-Benz 190 Evo II lag deutlich zurück.
Technische Anpassungen zeigen Wirkung
Über den Winter wurde der Porsche im Frontbereich aerodynamisch überarbeitet. Zudem setzt das Team erstmals auf Hoosier-Reifen. Beide Maßnahmen zeigten beim Saisonauftakt positive Effekte.
Weitere Rennen geplant
Neben der DHLM sind für Kunkel weitere Starts in der Youngtimer Trophy, der HC81 sowie der CTT geplant. Ein besonderer Fokus liegt auf den Langstreckenrennen auf der Nordschleife, darunter die 24h Classic und das 1000-km-Rennen.
