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Flutkatastrophe beeinträchtigt Blutspende weiterhin - Blutspender dringend gesucht

(Foto: G. Arleth)


Seit Monaten ist die Lage im gesamten Blutspendewesen aufgrund der Corona-Pandemie kritisch.


Die nächste Möglichkeit zur Blutspende bietet unter anderem das Deutsche Rote Kreuz Saffig am Montag, 15. November, 17 bis 20 Uhr, in der Von-der-Leyen-Halle.

"In den tendenziell blutspendefreundlichen, ländlichen Gebieten von Rheinland-Pfalz und  NRW ist die Infrastruktur dermaßen geschädigt, dass dort auf absehbare Zeit das Blutspendeaufkommen eingeschränkt ist. Dies ist ein erhebliches Problem. Der DRK-Blutspendedienst West bittet daher die Bevölkerung dringend, Blutspendetermine wahrzunehmen und Blut zu spenden." so Gerald Arleth, Pressebeauftragter des DRK-Ortsvereins Saffig.

Durch verbesserte Operationstechniken können immer mehr Leben gerettet werden – vorausgesetzt die unersetzlichen Blutkonserven sind in ausreichender Anzahl verfügbar! Um den Bedarf in der Region zu decken, benötigt das DRK jeden Tag mehrere Hundert Blutspenden.

Spenden kann im Grunde jeder, der gesund, mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als 50 kg wiegt. Vor der Blutentnahme werden unter anderem Blutdruck und Puls des Spenders von einem Arzt untersucht. Bei Erstspendern, wird zudem die Blutgruppe bestimmt. Nach der Entnahme wird das Blut im Labor auf Krankheiten untersucht, bei Auffälligkeiten wird der Spender unmittelbar informiert. Die Blutspende wird so gleichzeitig zur persönlichen Kontrolluntersuchung erklärt Arleth.

Terminreservierung online möglich

Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Insgesamt ist für Anmeldung, Untersuchung und Imbiss etwa eine (womöglich lebensrettende) Stunde einzuplanen. Um Wartezeiten zu vermeiden werden auch Termine mit vorheriger Online-Reservierung angeboten.

 Weitere Informationen zur Blutspende und Terminreservierung finden Interessierte online unter   www.blutspendedienst-west.de/blutspende