Die „Earth Hour“ gilt als eine der größten globalen Klimaaktionen. Weltweit schalten an diesem Abend Städte, Unternehmen und Privathaushalte für 60 Minuten das Licht aus, um auf den Schutz des Planeten aufmerksam zu machen.
Beleuchtung an mehreren Gebäuden wird abgeschaltet
In Andernach sollen im Rahmen der Aktion unter anderem die Beleuchtung am Stadtmuseum, an der Stadtmauer, am Rheintor, am Alten Krahnen, am Helmwartsturm, am Geysir-Infocenter, am Ochsentor, am Historischen Rathaus, am Bollwerk sowie am Parkdeck „Kunst am Bau“ abgeschaltet werden.
Die Stadtverwaltung ruft zudem Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen dazu auf, sich ebenfalls zu beteiligen – etwa indem sie zu Hause für eine Stunde das Licht ausschalten oder ihre Teilnahme in sozialen Medien sichtbar machen.
Bezug zur „Essbaren Stadt“ und Klimaanpassung
Für Andernach steht die Teilnahme nach Angaben der Stadt im Zusammenhang mit der nachhaltigen Stadtentwicklung. Unter dem Konzept der „Essbaren Stadt“ werden öffentliche Grünflächen als Nutzflächen gestaltet, auf denen Obst und Gemüse wachsen, die von allen geerntet werden können. Damit sollen Aspekte wie Klimaschutz, Biodiversität, Umweltbildung und gemeinschaftliches Engagement miteinander verbunden werden.
Zudem hat die Stadt ein Klimawandelanpassungskonzept erarbeitet. Darin werden Maßnahmen beschrieben, mit denen Andernach auf Folgen des Klimawandels reagieren will, etwa auf zunehmende Starkregenereignisse oder längere Trockenphasen.
Oberbürgermeister Christian Greiner erklärte, die Earth Hour sei ein einfaches, aber wirkungsvolles Zeichen dafür, dass Klimaschutz sowohl global als auch vor Ort eine gemeinsame Aufgabe sei.
Mit der Teilnahme an der Earth Hour 2026 wolle Andernach sein Engagement für ökologische Verantwortung und nachhaltige Stadtentwicklung unterstreichen.
