Update: Der Einsatz ist seit gestern (Do.) circa 9 Uhr beendet. Das ausgetretene Medium wurde an allen Stellen abgebunden oder aufgenommen. Der Austritt fand nur auf dem Betriebsgelände auf befestigter Fläche statt.
Ob und in welcher Form es einen Eintritt des Stoffes ins Erdreich gab und deshalb gegebenenfalls ein Bodenaushub stattfinden muss, untersuchen nun ein Labor und die Untere Wasserbehörde. Wichtig: Es bestand dennoch keine Gefahr für die Bevölkerung.
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Bei einem Unfall in einem Neuwieder Gewerbegebiet sind am Mittwochabend rund 550 Liter eines hochgiftigen und ätzenden Stoffes ausgelaufen. Wie die Stadt mitteilt, wurde beim Verladen auf einen Lastwagen der Flüssigkeitsbehälter versehentlich mit der Gabel eines Staplers durchlöchert.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Die Feuerwehr streute die ausgetretene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder ab und nahm sie auf. Messungen in der Luft und im Kanalsystem ergaben keine Belastungen. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, so ein Sprecher der Stadt.
Drei Mitarbeiter in Krankenhaus
Elf Mitarbeiter der betroffenen Firma wurden vom Rettungsdienst untersucht. Drei von ihnen wurden vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden.
