An der Mosel gilt zwischen der Grenze zu Luxemburg und Koblenz derzeit eine Warnung vor mäßiger Hochwassergefahr. In Trier wurde die Meldehöhe von sechs Metern bereits überschritten. Im Tagesverlauf (23.02) wird dort ein Höchststand von bis zu 6,40 Metern erwartet, bevor die Pegel ab Dienstag wieder sinken sollen.
Auch am Mittelrhein wurden zuletzt weiter steigende Wasserstände gemeldet. Von Koblenz bis Remagen besteht ebenfalls eine mäßige Hochwassergefahr. In Koblenz liegt die Meldehöhe bei fünf Metern, der erwartete Höchststand wird für Dienstagvormittag im Bereich von 5,30 bis 5,50 Metern gesehen. Danach werden mindestens in den kommenden Tagen fallende Wasserstände prognostiziert.
Nahe sinkt zuerst – Entwarnung für einzelne Regionen
Gute Nachrichten kommen von der Nahe: Dort soll der Pegelstand bereits im Laufe des Tages wieder zurückgehen. Zudem gibt das länderübergreifende Hochwasserportal Entwarnung für die Region der oberen Sieg sowie für die nördlichen Zuflüsse der Lahn.
Wetter beruhigt die Lage: Weniger Regen, mild bis 17 Grad
Der Deutsche Wetterdienst erwartet nur noch vereinzelte Niederschläge am Montag und Dienstag, die zur Wochenmitte weiter abklingen. Am Mittwoch soll es nach Auflösung von Nebel heiter bis sonnig und trocken bleiben. Ungewöhnlich mild wird es schon am Dienstag: Dann sind in Rheinland-Pfalz bis zu 17 Grad möglich.
Hinweis für Anwohnerinnen und Anwohner: Trotz Trend zur Entspannung können hohe Strömungen und lokale Überflutungen weiterhin auftreten – Hinweise der Behörden und aktuelle Pegelstände sollten im Blick bleiben.
