Historische Festung wird gesichert und sichtbar gemacht
Auf dem Asterstein beginnen Anfang Juni weitere Arbeiten zur Sicherung und Aufwertung der historischen Festungsanlage. Im Bereich des ehemaligen Reduits wird der frühere Festungsgraben auf einer Länge von rund 40 Metern wieder freigelegt. Der Abschnitt reicht vom Traditor des Reduits bis zum Platz am Torhaus.
Mit der Maßnahme wird nicht nur ein Stück Geschichte sichtbar gemacht. Sie ist vor allem aus statischen Gründen notwendig. Die Mauer des historischen Bauwerks hatte dem Druck des Erdreichs bereits nachgegeben und sich nach innen verschoben. Durch den Aushub soll die Belastung deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wird dadurch das unterste Fenster des Reduits künftig wieder sichtbar.
Das ausgehobene Erdreich wird nördlich des Vorplatzes von Fort Asterstein in einen bestehenden Hang eingearbeitet. Neue Baum und Strauchpflanzungen sollen den Festungspark grüner gestalten und zugleich die angrenzende Wohnbebauung abschirmen.
Neuer Treffpunkt für den Stadtteil
Nach Abschluss der Erdarbeiten wird der Platz am Torhaus ausgebaut und die Zuwege angepasst. Geplant ist ein heller Naturstein Splittbelag, wie er bereits in anderen Bereichen des Parks verwendet wurde. Zudem erhält das Torhaus, das bereits als Informationszentrum dient, eine neue Beleuchtung. Sitzbänke sollen zusätzliche Aufenthaltsqualität schaffen.
Gefördert wird das Projekt durch das LEADER Programm des Landes Rheinland Pfalz sowie der Europäischen Union. Ziel ist es, auf dem Asterstein eine neue historische Mitte zu schaffen. Der Platz soll künftig Raum für Schulveranstaltungen, Treffen im Stadtteil und Veranstaltungen örtlicher Vereine bieten.
Die feierliche Eröffnung des neuen Stadtteilmittelpunkts ist nach aktuellem Stand für den Herbst vorgesehen.
