Der Neubau der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz erreicht den nächsten wichtigen Meilenstein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, beginnt am Dienstag, 26. Mai, die nächste Phase der Stahlbauarbeiten. Auf der Pfaffendorfer Seite werden die vorerst letzten kleineren Stahlteile eingesetzt.
Zum Einsatz kommt erneut ein Schwimmkran, der in den kommenden Tagen insgesamt sechs weitere Bauteile an ihre endgültige Position hebt. Dazu zählen mehrere Stahlsegmente sowie tragende Streben und ein Querträger. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 7. Juni abgeschlossen sein.
Arbeiten auch an Feiertagen
Um den engen Zeitplan einzuhalten, wird nicht nur unter der Woche gearbeitet. Auch an den beiden Sonntagen im Bauzeitraum sowie am Fronleichnamstag laufen die Arbeiten weiter. Im Anschluss an den Einbau der Stahlteile beginnen umfangreiche Schweißarbeiten.
Bereits im vergangenen Jahr waren erste Stahlteile der neuen Rheinbrücke eingesetzt worden. Diese wurden im Vorfeld der aktuellen Arbeiten in ihre endgültige Seitenlage verschoben, damit die nächsten Bauabschnitte nahtlos umgesetzt werden können.
Blick auf den Lückenschluss
Nach Abschluss der aktuellen Bauphase werden insgesamt rund 4.710 Tonnen Stahl in der neuen Brücke verbaut sein. Der entscheidende Moment des Projekts steht jedoch noch bevor: Der sogenannte Lückenschluss mit dem Einbau des Mittelstücks ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Damit rückt die Fertigstellung eines der wichtigsten Koblenzer Infrastrukturprojekte ein gutes Stück näher.
