Mit einer besonderen Flaggenhissung am Rathaus setzt die Stadt Koblenz ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Respekt und gesellschaftliche Vielfalt anlässlich des internationalen Aktionstages gegen Queerfeindlichkeit.

Koblenz |

Anlässlich des IDAHOBITA, des Internationalen Tages gegen Homo, Bi, Inter und Transfeindlichkeit, hat die Stadt Koblenz erstmals die Intersex Inclusive Pride Flag über dem Rathauseingang gehisst. Oberbürgermeister David Langner setzte gemeinsam mit der Queerbeauftragten Patricia Pederzani und Ratsmitglied Patrick Zwiernik damit ein deutliches Zeichen für Solidarität mit der LGBTQIA+ Community.

Der jährlich am 17. Mai begangene Aktionstag macht auf Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufmerksam, deren sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität nicht der gesellschaftlichen Normvorstellung entspricht. Das Datum erinnert an einen historischen Wendepunkt: Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten.

Mehr als eine symbolische Geste

Mit dem Hissen der Intersex Inclusive Pride Flag unterstreicht Koblenz das Bekenntnis zu einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft. Die Flagge erweitert die klassische Regenbogenflagge um zusätzliche Elemente, die unter anderem trans, intergeschlechtliche, nicht binäre sowie Schwarze Menschen und People of Color sichtbar einbeziehen.

Die Aktion markiert einen besonderen Moment für die Stadt, da diese Form der Sichtbarkeit am Koblenzer Rathaus erstmals umgesetzt wurde.

Sichtbarkeit schafft Haltung

Mit der Teilnahme am internationalen Gedenktag reiht sich Koblenz in eine wachsende Zahl von Städten ein, die öffentlich Haltung gegen Diskriminierung zeigen und sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen.