Mit Kronen, Gewändern und Sammelbüchsen sind die Koblenzer Sternsingerinnen und Sternsinger am Dreikönigstag 2026 ins Historische Rathaus am Willi-Hörter-Platz eingezogen. Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs nahmen den Segen entgegen – und unterstützten die Aktion mit einer Spende.

Koblenz |

Es ist eine feste Tradition zum Jahresbeginn: Eine Abordnung der Koblenzer Sternsingerinnen und Sternsinger besucht das Historische Rathaus am Willi-Hörter-Platz. Am Dreikönigstag 2026 begrüßten Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs 21 verkleidete „Heilige Drei Könige“ – Caspar, Melchior und Balthasar – auf der Rathaustreppe.

Als sichtbares Zeichen brachten die Kinder und Jugendlichen über der Rathaustür den Segensaufkleber „20*C+M+B+26“ an. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ – auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“.

Segen und Spendenbereitschaft im Rathaus

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs würdigte den Einsatz der Sternsinger: „Es ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis, wenn die Kinder den Segen spenden und für andere arme Kinder in der Welt sammeln. Das ist einfach ein ganz tolles Zeichen, dass ganz viel Hoffnung in der Welt ist und ganz viel Zuversicht.“ Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister füllte sie die Spendenbüchsen. Auch beim anschließenden Rundgang durch das Rathaus gaben Mitarbeitende der Stadtverwaltung bereitwillig ihren Beitrag in die Spendendosen.

Dank an Ehrenamtliche und Begleitende

Oberbürgermeister David Langner nutzte den Besuch, um allen Beteiligten der Sternsingeraktion zu danken – den Kindern und Jugendlichen ebenso wie den Erwachsenen im Hintergrund: „Mein herzlicher Dank gilt allen, die in Koblenz unterwegs sind, aber auch den Eltern, den Organisatoren und denjenigen, die die Sternsingerinnen und Sternsinger begleiten.“ Die Aktion sei ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt: „…dass wir gemeinsam in einer Welt zusammenstehen und eben nicht vergessen, dass es noch andere Menschen auf diesem Erdball gibt, denen es nicht so gut geht, wie hier bei uns.“

Süßes Dankeschön für den weiteren Weg

Zum Abschluss gab es für die Sternsingerinnen und Sternsinger noch eine Stärkung: Als kleines Dankeschön erhielten sie allerlei Süßigkeiten – bevor es für sie weiter durch Koblenzer Straßen und Gassen ging, um den Segen zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.