Die Stadt Mayen arbeitet weiter daran, den öffentlichen Personennahverkehr für alle Bürgerinnen und Bürger besser zugänglich zu machen. Grundlage dafür sind die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit und die Weiterentwicklung des Busliniennetzes durch das Linienkonzept 2021.
Seit Einführung des Konzepts haben sich die Anzahl und die Lage verschiedener Haltestellen verändert. Diese sollen nun schrittweise barrierefrei umgebaut werden. Ziel ist es, den Fahrgästen einen sicheren, komfortablen und möglichst selbstständigen Zugang zu den Bussen zu ermöglichen.
Fortschritte in mehreren Stadtteilen
In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere Haltestellen im Stadtgebiet und in den Mayener Stadtteilen barrierefrei umgebaut oder neu errichtet. Weitere Projekte sind geplant, befinden sich bereits in der Umsetzung oder werden derzeit mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Besonders in Alzheim, Hausen, Kürrenberg und Nitztal konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. An einigen Standorten gestaltet sich der Umbau jedoch schwierig. Gründe dafür sind unter anderem beengte Platzverhältnisse, notwendige Änderungen der Verkehrsführung oder fehlende geeignete Alternativstandorte.
Im Stadtkern sollen die noch vorhandenen Haltestellen in den kommenden Jahren schrittweise modernisiert werden. Bei der Reihenfolge der Maßnahmen berücksichtigt die Stadt unter anderem das Fahrgastaufkommen sowie die verfügbaren personellen und finanziellen Mittel.
Förderung außerhalb der Ortslagen fehlt
Eine besondere Herausforderung sind Haltestellen außerhalb geschlossener Ortschaften. Auch dort besteht nach Angaben der Stadt Handlungsbedarf. Nach den derzeit geltenden Förderbedingungen können entsprechende Umbaumaßnahmen jedoch nicht finanziell unterstützt werden.
Die Stadt Mayen will sich deshalb weiterhin für bessere Fördermöglichkeiten einsetzen. Gleichzeitig sollen die bestehenden Planungen konsequent fortgeführt werden.
Langfristiges Ziel bleibt ein möglichst flächendeckend barrierefreier und attraktiver Nahverkehr, der von allen Bürgerinnen und Bürgern sicher und komfortabel genutzt werden kann.
