Seit Anfang des Jahres wird an der neuen Brücke gearbeitet, die künftig eine sichere und barrierefreie Querung über die Bahngleise ermöglichen soll. Die im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes ausgeführten Arbeiten sind mittlerweile auf beiden Seiten der Bahntrasse deutlich erkennbar.
Die Gründungsarbeiten wurden abgeschlossen, ebenso die Flügelwände an den Rampenanfängen. Hier lassen sich bereits die unterschiedlichen Steigungsgrade und Ruhepodeste erkennen, die später die Barrierefreiheit der Anlage gewährleisten.
Rampe im Stadtteil Goldgrube nimmt Form an
Im südlichen Baufeld auf der Seite der Goldgrube steht als nächster Schritt die Fortsetzung der Rampenbauwerke an. Noch im Laufe des Jahres beginnen dort die ersten Betonierarbeiten. Die dafür erforderlichen Traggerüst-Fundamente sind bereits hergestellt.
Ebenfalls sichtbar sind zwei massive Betonfundamente auf beiden Seiten der Bahngleise – sie werden die künftigen V-Pfeiler tragen. Der Einhub dieser Stahlpfeiler ist noch für dieses Jahr geplant. Dafür ist eine temporäre Sperrung des angrenzenden Bahngleises erforderlich.
Vorbereitungen für den Brückenüberbau
Um den späteren Überbau montieren zu können, müssen im Gleisbereich Hilfsstützen errichtet werden. Die dafür notwendigen Kampfmittelsondierungen wurden bereits im Oktober während einer Gleissperrpause erfolgreich durchgeführt.
Im Frühjahr 2026 sollen die neuen Brückenteile in vier Lieferungen nach Koblenz kommen. Sie werden zunächst auf den Hilfsstützen abgelegt und dort miteinander verschweißt, bevor sie ihre endgültige Position erhalten.
