Moderne Straße mit Aufenthaltsqualität
Ein bedeutendes Projekt der Stadtentwicklung in Neuwied erreicht seinen Abschluss: Am Donnerstag, 2. April, wird die neue Schloßstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Trotz Herausforderungen wie der zwischenzeitlichen Insolvenz der ausführenden Firma konnte die umfangreiche Baumaßnahme planmäßig umgesetzt werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wo lange Zeit Baustelle war, präsentiert sich nun ein modernes Stadtbild mit deutlich aufgewerteter Infrastruktur. 34 klimaangepasste Bäume, großzügige Pflanzflächen sowie neue Aufenthaltsbereiche schaffen eine Umgebung, die weit über eine reine Verkehrsachse hinausgeht. Fußgänger und Radfahrer profitieren von mehr Platz und einer verbesserten Aufenthaltsqualität.
„Die Bauzeit war für viele anstrengend – für Anwohner, Geschäftsleute und Pendler“, erklärt Oberbürgermeister Jan Einig. „Aber das Ergebnis zeigt: Diese Investition war richtig und wichtig.“
Innenstadt im Wandel – Baustellenphase endet
Mit der Fertigstellung der Schloßstraße geht zugleich eine intensive Bauphase in der Neuwieder Innenstadt zu Ende. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Marktstraße, Marktplatz, Wilhelmstraße, Luisenplatz und die Deichpromenade umfassend modernisiert.
Ziel all dieser Maßnahmen war es, die Innenstadt fit für die Zukunft zu machen – mit mehr Grün, besserer Infrastruktur und einer ausgewogenen Nutzung für alle Verkehrsarten. Die Schloßstraße übernimmt dabei eine zentrale Verbindungsfunktion und wurde bewusst als multifunktionaler Stadtraum gestaltet.
Auch wenn kleinere Restarbeiten, wie die vollständige Bepflanzung der Beete, noch folgen, ist der neue Charakter der Straße bereits deutlich erkennbar. Parallel laufen die letzten Arbeiten an der Engerser Straße zur Fahrradstraße. Als nächstes Projekt steht die Aufwertung der Rheinstraße an – allerdings mit geringerer Bedeutung für den Verkehr.
Fest steht: Die Zeit der großen Baustellen ist vorbei. Zurück bleibt eine sichtbar modernisierte Innenstadt. „Unsere Innenstadt hat sich zum Positiven verändert“, so Einig. „Jetzt gilt es, diese neue Qualität gemeinsam zu nutzen und mit Leben zu füllen.“
